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Unterstützungsmöglichkeiten bei akademischer Qualifizierung : BuB-Artikel erschienen

In der aktuellen Ausgabe der BuB ist der Artikel „Neue Überlegungen zum Fernweiterbildungskurs Bibliothekswissenschaft in Potsdam : Umfrage ausgewertet: Unterstützungsmöglichkeiten bei der akademischen Qualifizierung“ erschienen. Der Beitrag von Prof. Dr. jur. Ellen Euler LL.M. und Heike Stadler dokumentiert ausgewählte Ergebnisse einer Umfrage, die im Herbst 2021 unter den aktiven Teilnehmer:innen der Fernweiterbildung Bibliothekswissenschaft, durchgeführt wurde. Im Fokus stehen Unterstützungsmöglichkeiten bei der berufsbegleitenden akademischen Qualifizierung.

Die eingereichte Autorinnenfassung wurde auf dem Publikationsserver der Fachhochschule Potsdam veröffentlicht.

FAMI-Tag in Stuttgart an der Hochschule der Medien

FaMIs? FaMIs!

Mein kleiner Informationsstand zur Fernweiterbildung Bibliothekswissenschaft auf dem FAMI-Tag in Stuttgart 2019

Am 09.09.2019 fand der von der BIB Landesgruppe Baden-Württemberg mit tatkräftiger Hilfe der Kolleginnen von der Hochschule der Medien in Stuttgart und der Universitätsbibliothek Stuttgart organisierte FaMI-Tag 2019 statt. Ich bin angereist, um an einem Informationsstand und in einem kleinen Vortrag die Fernweiterbildung Bibliothekswissenschaft der Fachhochschule Potsdam vorzustellen.

Das Programm hat neben mehreren Führungen durch die beiden Häuser in Stuttgart-Vaihingen (die Hochschule der Medien und die Universitätsbibliothek Vaihingen) auch Vorträge und Informationsstände zu den Fortbildungsmöglichkeiten für FaMIs geboten, so dass sich jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer sein Programm individuell zusammenstellen konnte.

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Startschuss für die neuen Kurse der Fernweiterbildung und für den 5. Weiterbildungs-Masterstudiengang Archivwissenschaft

Die vergangenen Monate waren für das Team der Fernweiterbildung besonders aufregend und abwechlungsreich. Nicht nur aufgrund der personellen Änderungen innerhalb des Teams. Auch unser Teilnehmendenkreis ist in dieser Zeit stark gewachsen. 2017 haben insgesamt 52 Teilnehmende die Fernweiterbildung Archiv bzw. Bibliothek aufgenommen. 31 Studierende wurden im Weiterbildungs-Masterstudiengang Archivwissenschaft immatrikulliert. Auch dieses Mal haben Teilnehmende bzw. Studierende aus der gesamten Bundesrepublik den Weg nach Potsdam gefunden, wie die Herkunftskarte zum 5. Masterstudiengang exemplarisch verdeutlicht.

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…und der Ball geht an …

…den 7. gradualen Kurs der Fernweiterbildung Bibliotheksmanagement!

Präsentation mal ohne PowerPoint – die Teilnehmenden fanden’s toll! – Foto: S. Wolf

Dieser Kurs hatte vor Kurzem das Vergnügen an einem Schreibtraining bei Rosaria Chirico teilzunehmen. Die Erwartungsabfrage startete die erfahrene Schreibtrainerin mit einem Ballwurf. Kreuz und quer warfen sich unsere TeilnehmerInnen den Ball zu und teilten ihre Erwartungen an das Training mit. „Tipps wie ich ins schreiben komme“, „Was ist eigentlich eine wissenschaftliche Sprache“ oder das „Beibehalten des roten Fadens“ waren nur einige der Aspekte, zu denen die TeilnehmerInnen  im Hinblick auf die im Herbst anstehende Bachelorarbeit Informationen erhalten wollten.

Viel Input… – Foto: S. Wolf

Rosaria Chirico, die eine Schreibwerkstatt aufgebaut hat, an der Ausbildung von Schreibtutorinnen mitwirkt und zu diesen und weiteren Themen  auch freiberufliche Trainings anbietet, ergänzt, dass das Studium oft wegen der schriftlichen Arbeit nicht abgeschlossen wird – etwas das nicht sein muss, „denn schreiben lernen kann jeder!“

Es ist wichtig, den eigenen Schreibstil und die Arbeitsweise zu kennen und zu akzeptieren. So gibt es z.B. den „Monochromen Strukturfetischist“ und den „Polychromen Ideenjunkie“. Während ersterer eins mit der Planung und Struktur wird, verliert sich der Zweite gerne in seinen Ideen und sprudelt vor Kreativität nur so über…

Sie erläuterte, was eigentlich beim Schreiben im Gehirn passiert und dass es eine äußere und innere Sprache gibt, die je nach Bedarf im Vordergrund steht und z.B. durch das Elternhaus oder auch die Region in der man aufwächst, geprägt wird.

Ideenjunkie oder Struktrufetischist? – Foto: S. Wolf

Um ins Schreiben reinzukommen und eine Routine dafür zu bekommen, riet sie mit dem Schreiben eine Journals zu beginnen und sich beim Schreiben auch gewollt wissenschaftlich auszudrücken. Eine weitere Hilfe sei das Lesen der Texte von Vorbildern aus dem wissenschaftlichen Kontext.

 

 

Im Rahmen der BA-Arbeit gab Rosaria Chirico außerdem den Tipp…

  • um nicht aus dem Schreibfluß zu kommen erst den Inhalt herunter zu schreiben und diesen dann im Anschluß in einen wissenschaftlichen Text umzuwandeln
  • den fertigen Text laut vorzulesen bzw. vorlesen zu lassen
  • auf Rituale zur Konzentration zurück zu greifen und ggfs. auch mal den Arbeitsort zu wechseln
  • das Zeitmanagement im Blick zu behalten und unbedingt eine Überarbeitungsphase einzuplanen
  • sich vom Thema abzugrenzen, denn eine zu große emotionale Bindung ans das Thema ist eher hinderlich denn förderlich.

Auch das wissenschaftliche Ausdrücken wurde geübt. So erhielten die TeilnehmerInnen die Aufgabe einen beliebigen Gegenstand erst in einer Alltaggsprache und dann in einer wissenschaftlichen Sprache zu beschreiben. Erstaunlich, wie wissenschaftlich plötzlich die Kappe eines Stiftes wirkt…

Äußerungen von „Mir hat’s gefallen, dass viele Übungen und nicht nur PowerPoint dabei waren“ über „Für Probleme gab es hier Lösungen!“ bis hin zu „Ich fand’s gut, dass man sich hier selbst wiedergefunden hat!“ zeigen, dass den TeilnehmerInnen der Workshop gut gefallen hat und sie mit Sicherheit viele Anregungen für ihre Abschlußarbeit mit auf den Weg bekommen haben. Und mit den dann noch zur Verfügung gestellten Checklisten kann die BA-Arbeit dann ja kommen, oder?

Geheimnis um… eine grüne Box

Das Geheimnis um die grüne Box wird nun gelüftet! Es handelt sich dabei um eine sogenannte „Ratschläge-Box“.  Bei dieser Box wurden jedoch keine Ratschläge rund um das Thema Hochzeit gesammelt (eine „Advice-Box“ kommt im englischsprachigen Raum meist dann zum Einsatz), sondern Tipps rund um die Fernweiterbildung Bibliothekswissenschaft.

Überraschung! – Foto: S. Wolf

Da sich unsere Teilnehmenden der derzeit vier laufenden Kurse während ihrer Präsenzen nicht sehen, kann z.B. unser gerade gestarteter Kurs nicht von den Erfahrungen und Ratschlägen der anderen Kurse in Bezug auf Arbeitspensum, Dozenten und Ablauf profitierten. Schade. Denn eigentlich könnten gerade die Teilnehmenden, die schon länger dabei sind, den Neugestarteten so viel mit auf den Weg geben. Aber zum Glück gibt es da ja so etwas wie die „Ratschläge-Box“.

Tolle Ermunterungen! – Fotos: S. Wolf

Wir haben den 7. grad. Kurs vor einiger Zeit gebeten, seine Ratschläge auf Moderationskarten zu schreiben und diese in besagte Box zu legen. Heute haben wir diese mit vielen Ermunternungen gefüllte Box dann an unsere „Neuen“ übergeben und jede/jeder konnte sich die Karte herausnehmen, die sie/er in Bezug auf die eigene Situation für passend hielt.

Angefangen von „Motiviere dich mit dem großen Ziel“ über „Schieb die Hausarbeit nicht so weit auf. Dann geht’s :-)“ bis hin zu „Knüpft untereinander Kontakt. Gemeinsam bringt mehr Spaß“ war die Box angefüllt mit vielen tollen tipps, die von unseren gerade gestarteten Teilnehmenden gerne in Empfang genommen wurden!