7. Bibliothekskongress vom 18.-21. März 2019 in Leipzig

„Bibliotheken verändern“ ist das diesjährige Motto des 7. Bibliothekskongresses, der vom 18.-21. März 2019 in Leipzig stattfindet.

Die Fernweiterbildung Bibliothekswissenschaft wird wie 2016 und 2013 auch in diesem Jahr wieder einen Stand haben und informieren, wie man BibliothekarIn mit der Fachhochschule Postdam wird.

Natürlich gibt es Infos rund um die Fernweiterbildung Bibliothekswissenschaft!

Und zu den Bachelorstudiengängen Bibliothekswissenschaft und Informations- und Datenmanagement und zum Master Informationswissenschaften!

Informationen zum Bibliothekskongress sind hier zu finden:

https://www.bid-kongress-leipzig.de/

Wo sind wir zu finden: CCL-1, Stand L02

Achtung: alle TeilnehmerInnen der Fernweiterbildung erhalten gerne von uns eine Teilnahmebescheinigung über die Teilnahme an der Fernweiterbildung und können damit zum ermäßigten Eintrittspreis zum Bibliothekskongress gehen!!

Also: schnell noch anmelden zum Bibliothekskongress! Wir freuen uns über einen Besuch an unserem Stand!!

 

Drei Mal Innovationspreis für FH Potsdam!!!

In diesem Jahr wird der b.i.t.online Innovationspreis zum ersten Mal in seiner 21-jährigen Geschichte an drei Absolvent*innen derselben Hochschule verliehen. Im Januar 2019 gab die Jury bekannt, dass Frau Carmen Krause, Frau Sophia Paplowski und Frau Denise Rudolph von der FH Potsdam die begehrte Auszeichnung für ihre jeweilige Bachelorarbeit im Studienfach Bibliotheksmanagement erhalten werden. Die Preisverleihung findet im Rahmen des 7. Bibliothekskongress 2019 in Leipzig (18.-21. März 2019) statt. Die preisgekrönten Arbeiten werden dann auch in Buchform vorliegen.

Die Preisträgerinnen und ihre preisgekrönten Arbeiten

Durch die Digitalisierung sowie durch die Integration neuer Medien und Technologien werden Bibliotheken herausgefordert, neue attraktive Angebote sowie an die aktuellen Bedürfnisse der Nutzer angepasste Dienstleistungen anzubieten. Folgerichtig widmen sich alle drei der ausgezeichneten Arbeiten diesen Herausforderungen:

Carmen Krause
Internet der Dinge: Potenziale für Bibliotheken
Erstgutachter: Prof. Dr. Günther Neher (FH Potsdam),
Zweitgutachter: Prof. Dr. Hans-Christoph Hobohm (FH Potsdam)

Sophia Paplowski
Beacons in Bibliotheken: Ein Überblick über die praktischen Einsatzmöglichkeiten der IndoorNavigation in Bibliotheken und die Resonanz der Anwender
Erstgutachter: Prof. Dr. Stephan Büttner (FH Potsdam),
Zweitgutachterin: Dipl.-Bibl. Sabine Wolf (Sachgebietsleiterin Ausbildung der Stadtbibliothek Mitte, VÖBB)

Denise Rudolph
Codingveranstaltungen in Kinder- und Jugendbibliotheken: Handlungsempfehlung für Öffentliche Bibliotheken in Deutschland
Erstgutachterin: Prof. Dr. Antje Michel (FH Potsdam),
Zweitgutachter: Danilo Vetter, M.A. (Leiter der Stadtbibliothek Pankow, VÖBB)

Der b.i.t.online Innovationspreis

Seit 1999 vergibt die Kommission für Ausbildung und Berufsbilder des Berufsverbands Information Bibliothek e. V. (BIB) in Zusammenarbeit mit der Fachzeitschrift b.i.t.online: Bibliothek, Information, Technologie den renommierten b.i.t.online Innovationspreis.
Mehr zum Preis unter: https://www.b-i-t-online.de/heft/innovationspreis.php

Mit dem Preis werden jährlich drei Diplom-, Bachelor-, Master- oder Projektarbeiten aus den Fachbereichen Bibliothek, Dokumentation und Information ausgezeichnet, die durch ein herausragendes wissenschaftliches Niveau, einen außergewöhnlichen Innovationswert sowie durch eine hohe Praxisrelevanz zu überzeugen wissen. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von je 500 Euro dotiert. Zudem erhalten die Preisträger*innen eine einjährige kostenlose Mitgliedschaft im BIB. Darüber hinaus werden die ausgezeichneten Arbeiten im Rahmen des deutschen Bibliothekartags bzw. des Bibliothekskongresses präsentiert und in der Buchreihe b.i.t.online INNOVATIV veröffentlicht. Um den Preis bewerben sich jährlich Studierende von Universitäten und Fachhochschulen aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz.Der Studiengang Bibliothekswissenschaft

Der gesamte Fachbereich Informationswissenschaften gratuliert und freut sich mit den Preisträgerinnen.
Weitere Informationen zum Studiengang Bibliothekswissenschaft (B.A.) finden sich unter:https://www.fh-potsdam.de/studium-bibliothekswissenschaft-ba und zur Fernweiterbildung Bibliothekswissenschaft unter: https://www.fh-potsdam.de/studieren/fachbereiche/studium-informationswissenschaften/weiterbildung/fernweiterbildung-bibliothekswissenschaft/

 

Thema für Bachelorarbeit gesucht? Bibliotheksveranstaltungen besuchen!

Wunderbare Gelegenheiten, um sich weiterzubilden, um KollegInnen zu treffen, aber auch, um ein Thema für eine Bachelorarbeit zu finden, sind die Besuche von Bibliotheksveranstaltungen.

Wir haben auf dem 11.Wildauer Bibliothekssymposium am 11./12. September 2018 eine Teilnehmerin der Fernweiterbildung Bibliotheksmanagement interviewt, die aus Rostock angereist ist, um sich zu informieren.

An zwei Tagen wurden dort Themen wie Blockchain, Einsatz humanoider Roboter, digitale Bildungsstragtegien aufgegriffen und diskutiert. Der Blick über den Tellerrand hilft bei Lösungen zur DSGVO, der Nachhaltigkeit von drittmittelgeförderten IT-Projekten, Textmining, Anregungen aus Fußball zu Teambildung gab es und debattiert wurde zudem, was oder ob man überhaupt lernen kann, innovativ zu sein.

Hilfsroboter „Wilma“ und „Bernd“ unterstützen Studierende in Wildau.

Hilfsroboter „Wilma“ und „Bernd“ unterstützen Studierende in Wildau. Quelle: TH Wildau / Bernd Schlütter

Anja Labod, ehemalige Teilnehmerin des G8er-Kurs Bibliotheksmanagement, schreibt derzeit ihre Bachelorarbeit an der FH Potsdam. Sie ist in der Universitätsbibliothek Rostock tätig. Das Besuchen des 11.Wildauer Bibliothekssymposiums hat ihr geholfen, ein Thema für ihre Bachelorarbeit zu finden. Wir haben ein kleines Interview mit ihr gemacht:

E. Durek: Warum sind Sie heute hier?
A. Labod: Ich bin durch die Recherche für die Bachelorarbeit auf das Bibliothekssymposium gestoßen. Den Roboter finde ich sehr interessant. Meine Idee für die Bachelorarbeit ist, in Richtung Robotik zu gehen. Auch die anderen Themen fand ich sehr interessant und wollte es daher selbst erleben.

E. Durek: Was fanden Sie beim diesjährigen Bibliothekssymposium am spannendsten?

A. Labod: Der Robotik-Vortrag, „vom Lesehund zum Leseroboter“ hatte einen starken Praxisbezug. Kritikpunkte gab es aus dem Publikum, etwa das hohe Barrieren wie die vorherige Anmeldung der Eltern von Zuhause, bevor das Kind in die Bibliothek gehen kann, um den Roboter zu nutzen, an der Klientel vorbeigedacht sind. Man merkt, dass sich das Projekt in der Entwicklungsphase befindet.

E. Durek: Herr Seeliger (Anm.: Leiter der Hochschulbibliothek der TH Wildau) sprach von einer der spannendsten Diskussionen in den 11 Jahren des Bibliothekssymposiums Wildau…
A. Labod: Ich fand es auch wirklich spannend, vor allem wegen des Praxisbezugs. Die Diskussion mit der Handhabung des integrierten Tablets war sehr intensiv.

E. Durek: Sie haben sich den Roboter live in der Bibliothek angeschaut. Wie fanden Sie das?
A. Labod: Der Roboter besitzt ein niedliches Kindchenschema. Im ersten Augenblick muss man sich darauf einlassen. Er spricht und bewegt sich langsam. Bei Bodenschwellen bleibt er stehen und kommt nicht weiter. Dafür handelt es sich um etwas Besonderes, was es nicht überall gibt.

E. Durek: Sie waren auch beim Workshop Informationskompetenz – Schülerlabor dabei. Konnten Sie dabei etwas für die Praxis mitnehmen?
A. Labod: Ich fand, es hat sich viel mit dem Modul Informationskompetenz bei Frau Rauchmann geglichen. Die Fragestellungen kamen mir deshalb bekannt vor. In der Praxis werden diese Ansätze aber zu wenig angewendet. Es findet, gerade bei Schulungen für Schüler, nach wie vor viel Frontal-Unterricht statt. In Rostock ist es standortabhängig. In der Innenstadtbibliothek in Rostock mangelt es an Räumlichkeiten mit entsprechender technischer Ausstattung. Die Südstadtbibliothek in Rostock ist dafür besser geeignet. Gerade Schüler müssen auch selbst arbeiten können, damit ein Lernerfolg eintritt.

E. Durek: Hat sich für Sie die Anreise (Anm.: nach Wildau) gelohnt?
A. Labod: Es hat sich gelohnt, gerade auch in Bezug auf die Bachelorarbeit. Zu erfahren wie der der letzte Stand der Forschung aussieht, was in der Praxis geschieht, dass ist schon sehr interessant.

E.Durek: Vielen Dank für das Interview!

Quelle: Twitter / @radarservice

Wer mehr von dem Programm von dem 11. Wildauer Bibliothekssymposium wissen will,  kann bei www.th-wildau.de nachschauen.

 

Fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch!

Das Team der Fernweiterbildung wünscht allen Teilnehmern, Studierenden, Lesern und Leserinnen des Blogs fröhliche und besinnliche Weihnachten!
Außerdem wünschen wir euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Wir sehen uns in 2019.

Das Fernweiterbildungs-Team.

Eindrücke vom gelungenen Start des G12er Kurses!

Start des 12. gradualen Kurses der Fernweiterbildung Bibliothekswissenschaft

Vom 19. bis 20. November 18 fand die erste Präsenz für unsere 27 neuen Teilnehmer des G12er Kurses statt. Um den Beginn etwas zu versüßen, haben wir ein abwechslungsreiches Programm durchgeführt. Neben den Einführungen in die Technik und die allgemeinen Abläufe der Fernweiterbildung gab es mehrere social Events und die ersten Einführungen in die Module.

Gruppenfoto des G12er Kurses

Einstieg in die Nutzung des PC-Pools

Aus welchen Einrichtungen kommen unsere TeilnehmerInnen? Wie ist die Verteilung der Geschlechter? Aus welchen Bundesländern kommen die TeilnehmerInnen?




Das Programm begann mit einer Begrüßung des Fernweiterbildungsteams im Seminarraum. Danach ging es schon gleich los auf eine 3-stündige Fahrt mit einem urigen Oldtimerbus, dem „Alten Fritz“ durch Potsdam. Die TeilnehmerInnen haben die Umgebung der Fachhochschule Potsdam bei einer spannenden Stadtrundfahrt mit einem sehr kundigen Stadtführer kennengelernt.

Gruppenfoto vor dem Schloss Sanssouci

Ein Goodie Bag mit spannendem Inhalt versüßt den Anfang

Aufwärmen konnten wir uns im Anschluss bei einer Einführung in die Bibliothek.

Der Abend des ersten Präsenztages ist gemütlich im Holländerviertel beim leckeren Essen im „Fliegenden Holländer“ ausgeklungen. Am zweiten Präsenztag ging es schon richtig los mit zwei Einführungen in die ersten zwei Module (wissenschaftliches Arbeiten und Fachenglisch)

Wir wünschen den neuen KursteilnehmerInnen eine spannende und erfolgreiche Zeit! Das Ziel ist der Bachelorabschluss! Mit jeder Präsenz kommen alle diesem Ziel näher und der erste Schritt ist gegangen… Die Vernetzung untereinander ist dabei ein wunderbarer Pluspunkt der berufsbegleitenden Weiterbildung.

Elke Durek