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Die FaMI-Ausbildung im Bundesarchiv wird 15! Symposium in Berlin-Lichterfelde

Am 5. September 2014 fand im Bundesarchiv in Berlin-Lichterfelde ein Symposium anlässlich des 15-jährigen Jubiläums der FaMI-Ausbildung statt.

Den dazugehörigen Tagungsbericht „Vielseitig, vielfältig, FaMI“ gibt es auch der Seite des Bundesarchivs.

Auch wir gratulieren zum Geburtstag des jungen Ausbildungsberufes, der 1999 eingeführt wurde und freuen uns auf many years to come mit unseren Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste :-)!

Die Fernweiterbildung stellt sich vor: Patrick Frischmuth

Patrick Frischmuth

Dieses Interview entstand im Rahmen des FaMI-Marketing-Projektes des OSZ Louise-Schroeder und wurde von Nicole Kusserow, Edyta Bui Duc und Bianca Weihrauch geführt.

Stelle dich bitte kurz vor …
Ich bin Patrick Frischmuth. Ich bin 27 Jahre alt. Ich arbeite als Bürosachbearbeiter im Bundesarchiv und mache die Fernweiterbildung Archiv an der Fachhochschule Potsdam.

Du magst deinen Job, weil …
… ich gut darin bin.

Welche Fernweiterbildung absolvierst du an der FH Potsdam?
Die Fernweiterbildung Archiv, bei der ich Zertifikate sammle und mit einem Bachelor of Arts abschließen kann.

Wie lange nimmst du bereits an der Fernweiterbildung teil?
Seit November 2013.

Wie viel Zeit investierst du in der Woche für die Fernweiterbildung?
Zwei bis fünf Stunden in der Woche und am Wochenende sieben bis acht Stunden.

Würdest du dich eher als Ordnungsfanatiker oder als Chaot beschreiben?
Fauler Ordnungsfanatiker.

Wie motivierst du dich in deiner Freizeit fürs Selbststudium?
Indem ich mir immer wieder sage: „Ich will das schaffen und wenn ich mich nicht auf den Hintern setzte kann ich abhauen und das Geld sparen.“

Wie finanzierst du die Fernweiterbildung? Hast du ein Stipendium oder zahlst du alles aus eigener Tasche?
Ich zahle es aus eigener Tasche. Lediglich meine Großeltern finanzieren mich ein bisschen.

Wer ist dein Lieblingsdozent?
Das schwankt zwischen Prof. Dr. Walberg und Prof. Dr. Schwarz.

Warum hast du dich damals für die FH Potsdam entschieden?
Weil es für mich der einzige Kurs war, den ich von mir aus machen konnte.

Wie würdest du die Betreuung, seitens der FH Potsdam bezüglich der Fernweiterbildung beurteilen?
Die Betreuung ist sehr gut. Einige Dozenten brauchen manchmal ein, zwei Tage Zeit.
Der Kontakt zu Frau Julia Sammler ist gut.

Wo siehst Du Dich in 10 Jahren?
Im gehobenen Archivdienst.

Warum sollten sich FaMIs für die Fernweiterbildung an der FH Potsdam entscheiden?
FaMIs sollten sich dafür entscheiden, da es eine Möglichkeit ist weiterzukommen und das Potsdamer Modell ist so gestaltet, dass man neben der Arbeit lernen kann.

Hast du noch weitere Tipps für künftige Teilnehmer?
Eigentlich nur einen: Wenn FaMIs die Fernweiterbildung machen möchten, sollte gleich mit der Bewerbung Geld beiseitegelegt werden. Das kann helfen.

Die Fernweiterbildung stellt sich vor: Gisa Spiegel

Dieses Interview entstand im Rahmen des FaMI-Marketing-Projektes des OSZ Louise-Schroeder und wurde von Nicole Kusserow, Edyta Bui Duc und Bianca Weihrauch geführt.

Stelle dich bitte kurz vor …
Gisa Spiegel, 30, 2005-08 FaMI-Ausbildung im Stadtarchiv Lippstadt und seitdem dort angestellt, 2008 – 2012 Fernweiterbildung an der FH Potsdam mit Bachelor-Abschluss.

Du magst deinen Job weil …
… ich morgens durch die vielen unterschiedlichen Nutzer nicht weiß, was auf mich zukommt und abends anhand der Benutzungsanträge und eingesehenen „Archivalienhaufen“ sehe was ich geschafft habe. Zudem ist es ein Beruf im Wandel, in dem ich die ältesten menschlichen Schriftzeugnisse auf eine zeitliche Ebene mit Bits, Pixeln, Cloud-Computing und Social Media stellen kann.

Warum bist du Archivarin geworden?
„Machste mal und dann guckste mal“. Gute Entscheidung.

Warum hast du dich damals für die FH Potsdam entschieden?
Zuerst, weil es keine Alternative gibt, wenn man kein Vollzeitstudium absolvieren möchte. Außerdem bietet die Fernweiterbildung Archiv Inhalte, die mich persönlich ansprechen, die modern sind und den heutigen Stand archivischer Aufgaben und Probleme behandeln.

Hat dich die Fernweiterbildung im Berufsleben weitergebracht?
Ja. Problemstellungen in den Modulen und Hausarbeiten waren durch die gleichzeitige praktische Arbeit im Archiv nachvollziehbar, teilweise sogar identisch, und konnten so praxisnah bearbeitet und –zumindest theoretisch– gelöst werden.

Wie hast du dich in deiner Freizeit fürs Selbststudium motiviert?
Es gab Tage, an denen der Bogen wirklich sehr groß war, den ich um Rechner und Reader machte. Aber Zeitdruck, ein bisschen Vernunft und die Aussicht auf die weltgrößte Portion Pommes nach der Arbeit wirken Wunder!

Hattest du während der Weiterbildung auch Kontakt zu anderen Teilnehmern?
Ja! Das ist sehr wichtig und dazu kann ich jedem nur raten! Fragen, die man erstmal nicht dem Prof schicken möchte, Motivation, Korrekturlesen, Hilfestellungen, Tipps zu weiteren Quellen, Sackgassen und Abgabeerinnerungen lassen sich prima in Google Groups oder Ähnlichem zusammenfassen – unabhängig davon, dass die Teilnehmer in ganz Deutschland oder auch weiter verteilt sind.

Hast du ein Lieblingsbuch?
Natürlich die Reimannsche „Praktische Archivkunde“. Privat dann eher Jo Nesbø und Reiseliteratur.

Deine Lebensweisheit?
No brain, no headache.

Was gefiel dir an der FH Potsdam am besten?
Der persönliche Austausch während der Präsenzen, der über E-Mail oder Skype doch größtenteils auf der Strecke blieb. Die Unterstützung, die einem Teilnehmer gegeben wird. Und die Kekse. Dazu: die Aufenthalte in Berlin! Die vermisse ich.

Warum sollten sich FAMIs für die Fernweiterbildung an der FH Potsdam entscheiden?
Aus den schon vorher genannten Gründen. FaMIs sollten sich aber auch nur dann für die FH Potsdam entscheiden, wenn sie eine gewisse Portion Ehrgeiz, Durchhaltevermögen, „Finanzkraft“ und Spaß an der Sache mitbringen – sonst wird dat nix.

Hast du noch weitere Tipps für künftige Teilnehmer?
In der „Bar Gelb“ gibt es leckere Cocktails. In der Nähe Potsdams gibt es den „Katjes“-Werksverkauf. Wenn die Präsenzen montags und dienstags sind, ruhig schon sonntags anreisen. Potsdam ist immer ein Besuch wert und hach, Berlin sowieso!

Die Fernweiterbildung stellt sich vor: Karina Jüngert

Dieses Interview entstand im Rahmen des FaMI-Marketing-Projektes des OSZ Louise-Schroeder und wurde von Nicole Kusserow, Edyta Bui Duc und Bianca Weihrauch geführt.

Stelle dich bitte kurz vor …
Hallo, mein Name ist Karina Jüngert. Ich habe von 2007-2010 eine FaMI-Ausbildung Archiv beim Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU) absolviert.
Seitdem bin ich in der Projektgruppe „Virtuelle Rekonstruktion zerrissener Stasi-Unterlagen“ tätig, in der ich seit 2011 einen Arbeitsbereich leite.K. Jüngert

Du magst deinen Job, weil …
… er abwechslungsreich ist, ein umfangreiches Arbeitsfeld hat, wenig Routine enthält, jeden Tag andere Herausforderungen anstehen, es immer wieder Neues zu lernen gibt, die Arbeit in einem Projekt spannend ist.

Welche Fernweiterbildung absolvierst du an der FH Potsdam?
Archiv.

Wie viel Zeit investierst du in der Woche für die Fernweiterbildung?
Mit Wochenende, also 7-Tage-Woche: Im Durchschnitt um die 8-10 Stunden insgesamt.

Wie motivierst du dich in deiner Freizeit fürs Selbststudium?
Mein Interesse etwas Neues lernen zu wollen motiviert mich.

Wie finanzierst du die Fernweiterbildung? Hast du ein Stipendium oder zahlst du alles aus eigener Tasche?
Ich hatte ein Weiterbildungsstipendium der Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB), was von 2010 (Ausbildungsende) bis Ende des Jahres 2013 lief. Damit konnte ich die erste Rechnung für die Fernweiterbildung zahlen. Seit Anfang 2014 zahle ich selbst.

Warum hast du dich damals für die FH Potsdam entschieden?
Breit gefächerte Module, nicht „nur“ klassisches Archivwesen, Ausrichtung zu aktuellen modernen Inhalten, einzige Möglichkeit sich zeitlich neben der Arbeit zum Archivwesen weiterzubilden. Ich habe mich für die FH Potsdam auch aufgrund der Empfehlung einer Freundin, die dort Archivwesen im Direktstudium studiert, entschieden.

Hast du während der Fernweiterbildung auch Kontakt zu anderen Teilnehmern?
Ja, z. B. über die E-Learning Plattform „Moodle“, Facebook oder per Mail. Direkter Kontakt ist nicht möglich, da die Teilnehmer/innen aus ganz Deutschland kommen.

Wie empfindest du das Lernen über die Lernplattform Moodle?
Sehr komfortabel, modern, interessant, abwechslungsreich, effektiv.

Wie würdest du die Betreuung, seitens der FH Potsdam bezüglich der Fernweiterbildung beurteilen?
Gute Betreuung, schnelle Beantwortung von Fragen und Mails, gute Organisation, rechtzeitige Information beispielsweise zu Präsenzen.

Was gefällt dir an der FH Potsdam am besten?
Gute Organisation, interessante Module.

Warum sollten sich FaMIs für die Fernweiterbildung an der FH Potsdam entscheiden?
Gute Möglichkeit sich während der beruflichen Tätigkeit weiterzubilden und ggf. am Ende der bestandenen Module die Möglichkeit zum Schreiben einer Bachelorarbeit zu erhalten und damit abzuschließen.
Die Fernweiterbildung kann nach erfolgreichem Abschluss beruflich bessere Möglichkeiten eröffnen –  eine der wenigen Optionen zur Weiterbildung nach der FaMI-Ausbildung.

Hast du weitere Tipps für künftige Teilnehmer?
Gute Planung/Organisation des Lebens ist wichtig und (neue) Prioritätensetzung.

Die Fernweiterbildung stellt sich vor: Start der neuen Serie

Ein Monat ist nun seit unserem letzten Blogbeitrag vergangen. Aber wir möchten die Sommerpause und den Monat „Juli“ in unserem Beitragsarchiv nicht ungenutzt lassen! In unserem Post „What about Fernweiterbildung…?“ berichteten wir bereits von der positiven Zusammenarbeit mit dem Berliner OSZ Louise-Schroeder im Rahmen des FaMI-Marketing-Projektes. Hierbei haben gleich zwei SchülerInnengruppen ein Blog für die Fernweiterbildung konzipiert. Die inzwischen vollständig qualifizierten Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste Nicole Kusserow, Edyta Bui Duc und Bianca Weihrauch führten für ihr Abschlussprojekt Interviews mit unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern, Ehemaligen sowie mit Lehrenden.

Die Interviews werden wir in regelmäßigen Abständen posten und gewähren somit einen Blick hinter unsere (Büro)Tür…

Tür