Archiv des Autors: Elke Durek

Feierliche Übergabe der Bachelorzeugnisse auch für den FWB-G8 Kurs

Wie wunderbar, wenn am Ende der langen und bestimmt auch anstrengenden Zeit der Fernweiterbildung als Belohnung das Bachelorzeugnis winkt!

Am 12. April wurden diese Zeugnisse feierlich von der Dekanin des Fachbereichs Informationswissenschaften an der Fachhochschule Potsdam übergeben.

Die Zeugnisse wurden für alle drei Studiengänge (Bibliotheksmanagement, Archiv, Informations- und Dokumentationswissenschaft) und für den grundständigen Fernweiterbildungskurs Bibliotheksmanagement (hier der G8 er Kurs) gemeinsam im Designgebäude im Rahmen einer kleinen Feier überreicht. Es waren etwas mehr als 60 Absolventen anwesend, die Zeugnisse für die nicht anwesenden Studierenden wurden per Post versandt.

Wir gratulieren allen Absolventen ganz herzlich für die Leistung und wünschen alles Gute für die berufliche Zukunft!

Messestand beim BID Kongress in Leipzig 2019

Wie fast jedes Jahr war der Fachbereich Informationswissenschaften mit der Fernweiterbildung auch diesmal wieder gut vertreten auf dem Bibliothekartag – diesmal: „BID Kongress“ – in Leipzig. Die Highlights waren neben einer Reihe von Vorträgen von Kollegen, vor allem die Tatsache, dass wir diesmal mit einem dem der FHP-Designer auf der folgenden Buchmesse analogen wenn auch kleineren Stand auftreten konnten. Gegenüber auf dem Podium der Verbände konnten wir unser Angebot zur berufsbegleitenden Qualifizierung zur Diskussion stellen und bei der Preisverleihung zum BIT Online Innovationspreises „abräumen“ . Gratulation den Gewinnerinnen (darunter Sophia Paplowski als Absolventin der Fernweiterbildung). Es war eine wunderbare anstrengende Woche mit vielen Gesprächen mit Alumni, Kollegen und Interessenten.

Hier ein paar Impressionen:

Der Cambus der FHP im Einsatz

Der neue Stand war unbersehbar

Das Aufbau- und Standteam

Die Fernweiterbildung wird präsentiert von Frau Durek auf dem Podium „Professionelle Personalentwicklung“

Pause zwischendurch

 

 

Besuch einer Seminargruppe am Stand

7. Bibliothekskongress vom 18.-21. März 2019 in Leipzig

„Bibliotheken verändern“ ist das diesjährige Motto des 7. Bibliothekskongresses, der vom 18.-21. März 2019 in Leipzig stattfindet.

Die Fernweiterbildung Bibliothekswissenschaft wird wie 2016 und 2013 auch in diesem Jahr wieder einen Stand haben und informieren, wie man BibliothekarIn mit der Fachhochschule Postdam wird.

Natürlich gibt es Infos rund um die Fernweiterbildung Bibliothekswissenschaft!

Und zu den Bachelorstudiengängen Bibliothekswissenschaft und Informations- und Datenmanagement und zum Master Informationswissenschaften!

Informationen zum Bibliothekskongress sind hier zu finden:

https://www.bid-kongress-leipzig.de/

Wo sind wir zu finden: CCL-1, Stand L02

Achtung: alle TeilnehmerInnen der Fernweiterbildung erhalten gerne von uns eine Teilnahmebescheinigung über die Teilnahme an der Fernweiterbildung und können damit zum ermäßigten Eintrittspreis zum Bibliothekskongress gehen!!

Also: schnell noch anmelden zum Bibliothekskongress! Wir freuen uns über einen Besuch an unserem Stand!!

 

Thema für Bachelorarbeit gesucht? Bibliotheksveranstaltungen besuchen!

Wunderbare Gelegenheiten, um sich weiterzubilden, um KollegInnen zu treffen, aber auch, um ein Thema für eine Bachelorarbeit zu finden, sind die Besuche von Bibliotheksveranstaltungen.

Wir haben auf dem 11.Wildauer Bibliothekssymposium am 11./12. September 2018 eine Teilnehmerin der Fernweiterbildung Bibliotheksmanagement interviewt, die aus Rostock angereist ist, um sich zu informieren.

An zwei Tagen wurden dort Themen wie Blockchain, Einsatz humanoider Roboter, digitale Bildungsstragtegien aufgegriffen und diskutiert. Der Blick über den Tellerrand hilft bei Lösungen zur DSGVO, der Nachhaltigkeit von drittmittelgeförderten IT-Projekten, Textmining, Anregungen aus Fußball zu Teambildung gab es und debattiert wurde zudem, was oder ob man überhaupt lernen kann, innovativ zu sein.

Hilfsroboter „Wilma“ und „Bernd“ unterstützen Studierende in Wildau.

Hilfsroboter „Wilma“ und „Bernd“ unterstützen Studierende in Wildau. Quelle: TH Wildau / Bernd Schlütter

Anja Labod, ehemalige Teilnehmerin des G8er-Kurs Bibliotheksmanagement, schreibt derzeit ihre Bachelorarbeit an der FH Potsdam. Sie ist in der Universitätsbibliothek Rostock tätig. Das Besuchen des 11.Wildauer Bibliothekssymposiums hat ihr geholfen, ein Thema für ihre Bachelorarbeit zu finden. Wir haben ein kleines Interview mit ihr gemacht:

E. Durek: Warum sind Sie heute hier?
A. Labod: Ich bin durch die Recherche für die Bachelorarbeit auf das Bibliothekssymposium gestoßen. Den Roboter finde ich sehr interessant. Meine Idee für die Bachelorarbeit ist, in Richtung Robotik zu gehen. Auch die anderen Themen fand ich sehr interessant und wollte es daher selbst erleben.

E. Durek: Was fanden Sie beim diesjährigen Bibliothekssymposium am spannendsten?

A. Labod: Der Robotik-Vortrag, „vom Lesehund zum Leseroboter“ hatte einen starken Praxisbezug. Kritikpunkte gab es aus dem Publikum, etwa das hohe Barrieren wie die vorherige Anmeldung der Eltern von Zuhause, bevor das Kind in die Bibliothek gehen kann, um den Roboter zu nutzen, an der Klientel vorbeigedacht sind. Man merkt, dass sich das Projekt in der Entwicklungsphase befindet.

E. Durek: Herr Seeliger (Anm.: Leiter der Hochschulbibliothek der TH Wildau) sprach von einer der spannendsten Diskussionen in den 11 Jahren des Bibliothekssymposiums Wildau…
A. Labod: Ich fand es auch wirklich spannend, vor allem wegen des Praxisbezugs. Die Diskussion mit der Handhabung des integrierten Tablets war sehr intensiv.

E. Durek: Sie haben sich den Roboter live in der Bibliothek angeschaut. Wie fanden Sie das?
A. Labod: Der Roboter besitzt ein niedliches Kindchenschema. Im ersten Augenblick muss man sich darauf einlassen. Er spricht und bewegt sich langsam. Bei Bodenschwellen bleibt er stehen und kommt nicht weiter. Dafür handelt es sich um etwas Besonderes, was es nicht überall gibt.

E. Durek: Sie waren auch beim Workshop Informationskompetenz – Schülerlabor dabei. Konnten Sie dabei etwas für die Praxis mitnehmen?
A. Labod: Ich fand, es hat sich viel mit dem Modul Informationskompetenz bei Frau Rauchmann geglichen. Die Fragestellungen kamen mir deshalb bekannt vor. In der Praxis werden diese Ansätze aber zu wenig angewendet. Es findet, gerade bei Schulungen für Schüler, nach wie vor viel Frontal-Unterricht statt. In Rostock ist es standortabhängig. In der Innenstadtbibliothek in Rostock mangelt es an Räumlichkeiten mit entsprechender technischer Ausstattung. Die Südstadtbibliothek in Rostock ist dafür besser geeignet. Gerade Schüler müssen auch selbst arbeiten können, damit ein Lernerfolg eintritt.

E. Durek: Hat sich für Sie die Anreise (Anm.: nach Wildau) gelohnt?
A. Labod: Es hat sich gelohnt, gerade auch in Bezug auf die Bachelorarbeit. Zu erfahren wie der der letzte Stand der Forschung aussieht, was in der Praxis geschieht, dass ist schon sehr interessant.

E.Durek: Vielen Dank für das Interview!

Quelle: Twitter / @radarservice

Wer mehr von dem Programm von dem 11. Wildauer Bibliothekssymposium wissen will,  kann bei www.th-wildau.de nachschauen.

 

Karrieresprung geschafft nach Abschluss der Fernweiterbildung Bibliothekswissenschaft: jetzt Leiter einer großen Stadtbibliothek!

Werde ich angesprochen, wie es dazu kam eine Ausbildung im Berufsfeld ‚Bibliothek‘ absolviert zu haben, kann ich das ganz klar mit dem Schulfach „Geschichte“ beantworten. „Geschichte“ war vor allem im Abitur mein Lieblingsfach. Nun mag das erst mal fragwürdig klingen, aber mit Blick auf meine Biografie nachvollziehbar.

Nach meinem Abitur strebte ich auf Grund meines historischen Interesses eine Ausbildung in einem Archiv zum Fachangestellten für Medien und Informationsdienste an. Um auf dem – in den 2000er Jahren durchaus angespannten – Ausbildungsmarkt die Chancen einer Zusage zu erhöhen, bewarb ich mich neben der Fachrichtung Archiv auch in Bibliotheken. Schließlich kam es im Jahr 2008 zu einer Zusage in der Stadtbibliothek Hennigsdorf.

Im Laufe der Ausbildung bereute ich meine Entscheidung die Ausbildung in einer Bibliothek zu absolvieren keinesfalls. Im Gegenteil, mir wurde schon während der Ausbildung die bibliothekarische Arbeit im Kinderbereich anvertraut. Mit viel Freude und Engagement schloss ich Kooperationen im gesamten Stadtnetz und führe dieses Netzwerk bis heute fort.

Nach erfolgreichem Abschluss im Jahr 2011 betreue ich neben der Veranstaltungsarbeit im Kinderbereich weitere Aufgabengebiete entsprechend des Ausbildungsberufs des Fachangestellten für Medien und Informationsdienste. Darüber hinaus stellte sich für mich die Frage, inwieweit ich mich beruflich weiterentwickeln möchte. Bereits im Rahmen meiner Ausbildung nahm ich an studentischen Informationsveranstaltungen der FH-Potsdam teil, um mich über berufsbegleitende Entwicklungsmöglichkeiten zu informieren.

Im Jahr 2013 fasste ich endgültig den Beschluss mich für die Fernweiterbildung an der FH-Potsdam zu bewerben. Nach erfolgter Zusage startete ich im Oktober 2013 in mein ganz persönliches neues berufliches Abenteuer. Schon während der ersten Module erkannte ich, dass es auf Grund des nicht zu unterschätzenden Arbeitspensums, einer Umstrukturierung der eigenen Freizeit bedarf. Ein ausgeklügeltes Zeitmanagement ist während der vier Jahre unabdingbar.

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