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Auf in die nächste (Kommunikations)Runde!

Feedbackbögen sind ein tolles Instrument, um die Lehre und die Dozierenden zu evaluieren. Doch die Bögen erfassen leider nicht alles und geben zudem eine starre Struktur vor. Außerdem bleiben Felder, bei denen die Teilnehmenden frei auf die Frage „Was fanden Sie bisher gut?“ bzw. „Was fanden Sie bisher weniger gut?“ antworten können, oft ungenutzt. Wie können Teilnehmende darüber hinaus also dazu ermuntert werden, mehr über das was ihnen beisher gefiel (oder auch nicht) zu berichten?

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Feedback in gemütlicher Atmosphäre – Foto: HC Hobohm.

Durch Kommunikationsrunden! Das Projektteam hatte bereits im vorletzten Herbst eine solche Zusammenkunft veranstaltet, um mehr von den Teilnehmenden des 6. grad. Kurses der Fernweiterbildung zu erfahren. Dieses Mal fand das Treffen in einer sehr heimeligen Atmosphäre an der FHP statt: In der Stube! Bei Kaffee und Kuchen galt es als erstes auf grünen und roten Karten das zu notieren, was gut lief bzw. das, was nicht so gut lief. Diese wurden dann anschließend dem Plakat des Netzes bzw. des Sees zugeordnet (mehr zu Methode und Ablauf vgl.  Artikel „Mehr Obst!“). Die nachfolgende Darstellung nimmt Bezug auf einige der am ausgiebigsten diskutierten Punkte.

 

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Was lief nicht so gut? – Foto: HC Hobohm

Als erster Punkt wurde der fehlende Studentenstatus diskutiert. Zwar können die Teilnehmenden für die Zeit in der sie die BA schreiben die Zulassung beantragen, sind sind dann aber dementsprechend auch nur für das 7. Semester immatrikuliert. Durch eine offizielle Teilnahmebescheinigung soll nun von Seiten des Projektteams versucht werden, diesen fehlenden Status zu verbessern.

Ein weiterer Punkt der angesprochen wurden und der den Teilnehmenden des 7. grad. Kurses sehr am Herzen lag, war die lange Wartezeit auf die Bewertungen der Leistungsnachweise. Auch hier wird das Projektteam überlegen, wie diese verkürzt werden könnte. Ein weiterer angesprochener Punkt waren die Inhalte. „Zu sehr auf WBs ausgerichtet“ bis hin zu „Ausführungspräsenzen zu lang/wenig sinnvoll“ waren nur zwei Karten, die sich kritisch mit den Inhalten auseinandersetzten. Dass Potsdam eher für WBs ausbildet, ist nicht zuletzt der Arbeitsmarktsituation geschuldet und dient zudem der Profilierung der Hochschule im Vergleich zu anderen Hochschulen, die ähnliche Studiengänge anbieten. Was die Kritik an den Ausführungen anging: Hier gilt es gemeinsam mit den in der Fernweiterbildung tätigen Dozenten zu überlegen, wie die Inhalte z.B. so vermittelt werden könnten, damit die Ausführung für Präsentationen der Leistungsnachweise o.ä. genutzt werden könnten.

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Und was lief gut? – Foto: HC Hobohm

Bei soviel Kritik tat Lob richtig gut! Erfreulicherweise sparten die Teilnehmenden damit auch nicht…

Die behandelten Themen wurden als „modern“ beschrieben, dass die Dozenten per Moodle erreicht werden können, bewerteten die Teilnehmenden ebenfalls als gut. Auch der Erfahrungsaustausch untereinander wie auch die „Horizonterweiterung“ werden geschätzt. Dass viele TeilnehmerInnen der Ferneweiterbildung während der Fernewiterbildung auch ihre Schlüsselkompetenzen verbessern, bewiesen Karten wie „Zeitmanagement selbstbestimmt“ und „Selbstorganisation erlernt“  – ein sehr schöner Nebeneffekt!

Die  Organisation wurde ebenfalls als sehr gut beschrieben – ein Lob, das an dieser Stelle gerne ausdrücklich an das gesamte Team weitergegeben werden soll.

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Großes Gedränge beim Verteilen – Foto: HC Hobohm

Im zweiten Teil bekamen die Teilnehmenden jeweils 5 rote und 5 grüne Klebepunkte und wurden aufgefordert, diese auf die bisher abgeschlossenen Module zu verteilen. Im Anschluß wurden auch hier die Ergebnisse ausführlich besprochen und das Projektteam nahm in dieser Runde viele Anregungen für die künftige Gestaltung der Module mit und wird sich mit den entsprechenden Dozenten auch über diese Ergebnisse austauschen.

Insgesamt war diese 2. Kommunikationsrunde wieder eine für beide Seiten sehr wichtige Veranstaltung, in deren Rahmen sicherlich viele Fragen beantwortet werden konnten und somit zu einer Zufriedenheit auf beiden Seiten beigetragen werden konnte. Besonders schön war die Schlußbemerkung einer Teilnehmerin, die angab, dass ihr bei allen Kritikpunkten die Fernweiterbildung doch sehr viel Spaß macht und sie diese gerne absolviert. Das hören wir gerne!