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WP-A1 – IuK-Technologien (M.A. Archivwissenschaft)

Nach langer Pause ist es wieder soweit: Hier kommt ein neuer Beitrag aus unserer Reihe „Module unter der Lupe“! Professor Dr. Jörg Bleymehl erweckt unser Wahlpflichtmodul „Informations- und Kommunikationstechnologien“ im M.A. Archivwissenschaft zu neuem Leben. Seit 2000 vertritt er an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig, Fakultät Medien, das Lehrgebiet Angewandte Medieninformatik und Mediengestaltung. Schwerpunkte seiner Lehre im Studiengang Medientechnik sind Webentwicklung und Entwicklung mobiler Anwendungen. Im Studiengang Museologie lehrt er „Datenmanagement und Datenbanken“ und im Studiengang Bibliotheks- und Informationswissenschaft „Medienkompetenz und Medienherstellung“.

In Anlehnung an die Entwicklungen des Social Web im Archivwesen verhilft der „im Umgang mit GeisteswissenschaftlerInnen geübte“ Ingenieur dem Modul zu neuem Glanz. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit :-)!

Worum geht es bei dem Modul?

Prof. Dr. Jörg Bleymehl

Prof. Dr. Jörg Bleymehl

In der heutigen Zeit sind IuK-Technologien allgegenwärtig und die Entwicklung schreitet rasant voran. Grundlegende Kenntnisse sind daher für alle Bereiche hilfreich, wenn nicht sogar notwendig. Dies gilt auch für die Archivwissenschaft. Diese Kenntnisse sollen es den Studierenden ermöglichen, Möglichkeiten der Technologien für die eigene Arbeit zu erkennen und/oder zu bewerten. Natürlich macht es wenig Sinn, hier allzu tief in technische Details einzusteigen. Hierfür gibt es entsprechende Fachleute.

Der Fokus des Moduls wird auf dem Internet liegen. Hier wird erst einmal die Funktionsweise in vereinfachter Form vermittelt und wichtige Begriffe, die mittlerweile sogar das heimische Wohnzimmer erreicht haben, erläutert (Router, VPN u.a.).

Im weiteren Verlauf des Moduls werden dann verschiedene Dienste des Internet vorgestellt, die von den Studierenden genutzt werden, so z.B. ein Content Management System zum Erstellen einer Webseite oder eines Blogs sowie Facebook, Twitter und andere soziale Netzwerke. Wichtig ist, die Grundprinzipien der Dienste zu verstehen und deren Erfolg nachvollziehen zu können.

Was bringen die Studierenden bereits mit?

Die Studierenden dürften sehr inhomogene Voraussetzungen mitbringen, bedingt durch berufliche oder private Erfahrungen und Präferenzen. Auch ist zu erwarten, dass verschiedenen Diensten (z.B. Facebook) gegenüber durchaus Vorbehalte herrschen und eine private Nutzung deshalb explizit vermieden wird. Hier gilt es, objektive Kriterien herauszuarbeiten, die es ermöglichen, eine Nutzung solcher Dienste im beruflichen Rahmen neutral zu bewerten.

Welche Prüfungsleistung gibt es?

Die Prüfungsleistung wird eine praktische Abschlussarbeit. Hier ist es wünschenswert, dass die Studierenden ein Projekt angehen, welches direkt mit ihrer Tätigkeit in Verbindung steht. Es muss daher mit den Studierenden individuell abgestimmt werden, um was es sich genau handelt.

Vielen Dank!

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Mit einem Lächeln aus der Klischeekiste – Interview in der Smile

Seit dem letzen Jahr gibt es das hochschulinterne Magazin „Smile – Blue Letters“. Neben Neuzugängen beim Personal stellen sich hier auch KollegInnen mit außergewöhnlichen Hobbys vor und auch die „Klischeekiste“  hat ihren festen Platz in der „Smile“ gefunden.

In der Ausgabe vom April diesen Jahres stellten Susanne Freund und Hans-Christoph Hobohm die Fernweiterbildung Archiv und Bibliotheksmanagement vor. Beide Projektleiter wiesen im Interview darauf hin, dass Weiterbildung der Schlüssel zur Praxis ist und betonten die wichtige Rolle, die der Fernweiterbildung auch hinsichtlich des drohenden Fachkräftemangels zukommt.

Was machen eigentlich InformationswissenschaftlerInnen so den ganzen Tag? Vor dem Compi sitzen und Pizza futtern? Unsere neue Dekanin, Karin Schwarz und ihr Vorgänger Günter Neher, widmen sich in der Klischeekiste den Vorurteilen, die so auf dem Campus vorhanden sind, wenn es um unsere Profession geht…

Das vollständige Interview und den Blick in die Klischeekiste gibt es hier:

Fernweiterbildung_Infowiss_Smile_2016

M02 – English for Information Professionals (Fernweiterbildung Bibliotheksmanagement)

Seit Mitte September hat auch die Fernweiterbildung Bibliothekmanagement einen neuen Dozeten für das Modul „English for Information Professionals. Ken Nein ist sein Name und  Erfahrungen bringt er gleich in doppelter Hinsicht mit: Zum einen lehrte er bereits bei einem Berliner Bildungsträger Fachenglisch und zum anderen ist er Muttersprachler –  was bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern genau so gut ankommt wie seine berühmten „Pennsylvania Dutch Cookies“…

Woher kommst du genau?

Ich bin in Pennsylvania, USA geboren (mein Ur-Ur-Großvater kam aus Deutschland). Nach meinem Studium in Amerika (Hauptfach English), bin ich 1976 nach Berlin umgezogen, eigentlich nur um kurzfristig Germanistik zu studieren. Zufälligerweise habe ich aber dann meine erste Tätigkeit im Bibliothekswesen als „Library Technician“ (heutzutage als FaMI bekannt) bei der U.S. Luftwaffe am Flughafen Tempelhof aufgenommen. Als ich dann später kommissarisch die Bibliotheksleitung übernommen habe, entschied ich, dort zu kündigen und mich beruflich zu qualifizieren. Meinen Diplom-Bibliothekar habe ich an der FU Berlin und eine Zusatzausbildung zum Musikbibliothekar an der FH Stuttgart gemacht.

Ken Nein

Unser neuer Englisch-Dozent: Ken Nein – Eigenes Foto.

In den 80er Jahren arbeitete ich an der FU Berlin in dem Forschungsprojekt „FiSch – Fachinformation in Schulen“, wobei wir viele Berufskollegen die (damals) brandneue Welt der Nachschlagewerke auf CD-ROM vorgestellt haben. Ich war dort Gastdozent für musikbibliothekarische Themen, z.B. Musikbibliographien. Zur gleichen Zeit war ich auf der internationalen Ebene des Musikbibliothekswesens aktiv und wurde 1987 auf der Jahrestagung der Internationalen Vereinigung der Musikbibliotheken, Musikarchive und Musikdokumentationszentren (IVMB) in Amsterdam zum Präsident der Öffentlichen Bibliotheken gewählt (Amtszeit: 3 Jahre). Später war ich fast ein Jahr im Auslandsarchiv des DIN-Instituts eingestellt und danach viele Jahre bei der Bibliographischen Agentur O. Gracklauer im Bereich der Titelschutzrecherche tätig. Seit 1998 leite ich die Schulbibliothek (Das Info-Labor) der Johann-Peter-Hebel-Grundschule in Berlin Wilmersdorf.

Wie ist dein Bezug zu Bibliotheken?

Ich bin eigentlich immer ein „library patron“ gewesen. Ich weiß sogar noch den Titel des ersten Buches, das ich als Grundschulkind ausgeliehen habe. Später auf der High School arbeitete ich ehrenamtlich als „Library Aid“. Während meines 4-jährigen Studiums verbrachte ich die halbe Zeit in der Bibliothek. Warum ist es mir nicht damals schon eingefallen, einen Masters-Abschluss in Library Science zu machen? Ich bin sicher, weil es sich um einen „Frauenberuf“ handele. Inzwischen bin ich emanzipierter als die meisten Frauen und muss ehrlich schmunzeln, wie bequem, selbstverständlich und vor allem naiv es damals war, als Mann solche Vorurteile zu verbreiten. Heutzutage betrachte ich Bibliotheken als letztes Bollwerk gegen die kommenden „New Dark Ages“.

Du unterrichtest ja schon seit einiger Zeit Englisch, oder?

Ja – wieder nur zufälligerweise ist das passiert. 2007 brauchte ein guter Freund, der damals Leiter eines Berliner Bildungsträger war, dringend einen Englischlehrer und bat mich, einige Kurse zu übernehmen, darunter auch Vorbereitungskurse für LCCI-Prüfungen (London Chamber of Commerce and Industry). Über die Jahre wurde das Lehrspektrum immer breiter: HSA- und MSA-Kurse für Schulabbrecher, Englischkurse für Logistiker, Immobilienmakler, Gesundheitsmanager, Erzieher (einer meiner Lieblingsbereiche), IT-Spezialisten, sogar im Bundestag wurde ich eingesetzt (und habe, nach all den Jahren ein neues Wort auf Deutsch gelernt; „Dünkel“). Vor einigen Jahren war es auch nur durch Zufall, dass ich – wegen Dozentenausfall – im FaMI-Bereich eingesetzt wurde. Englisch im Bereich des Bibliothekswesens zu unterrichten ist für mich ein echter Segen und „a work of love“.

Welches Modul lehrst du in der Fernweiterbildung?

Ich unterrichte „English for Information Professionals – Librarians“. Es war meine erste Erfahrung mit einem Moodle-Platform, aber ich hab’s überlebt. Ich freue mich, dass die FH Potsdam demnächst eine Art „Moodle for Dummies“-Kurs  anbietet. Sicherlich werde ich erfahren wie total umständlich ich alles gemacht habe.

Wie ist das Modul aufgebaut?  Wie ist der Unterschied zur bisherigen Lehrform der Blocklehre?

Die Fernweiterbildung ist natürlich kein Grammatikkurs. Also, so wie bei Dr. Jekyll und Mr. Hyde, muss ich meine Englischlehrer-Persönlichkeit öfter etwas unterdrücken. Trotzdem finde ich es aus professioneller Sicht absolut notwendig, erst festzustellen, wie gut (oder weniger gut) die Englischkenntnisse in der Klasse sind. Berufstätige FaMIs sollten auf der B1 Ebene sein. Das ist ja auch meistens der Durchschnitt. Nachdem die Werkzeugen für das Fachenglisch in der Warming-Up-Phase festgestellt werden, geht es dann mit der Anwendung richtig los: Lese- und Hörverständnis-Übungen und, nicht zu vergessen, Schreib- und Übersetzungsaufgaben. Sprechübungen werden nicht ganz vernachlässigt, aber, besonders bei einer Fernweiterbildung, ist das, rein praktisch gesehen, kein effektives Mittel. Mir ist vor allem wichtig, dass unsere Leute ihr Fachenglisch auffrischen und aufbauen. Deshalb werden die zu behandelnden Fachbegriffe ständig durch den ganzen Kurs von der Klasse gesammelt und bearbeitet. Wenigstens wird man für die Zukunft das Notwendige auf Papier haben. Hat man im Berufsalltag keine Möglichkeit, die Englischkenntnisse verbal zu benutzen, wird es kein Wunder, dass man vieles später vergisst.

Mit dem Begriff „Blocklehre“ vermute ich, dass du auch auf den Unterschied zwischen Fernstudium und Unterricht vor Ort hinweisen willst. Ich unterrichte Menschen und keine Namen auf einer Liste. D.h. mir ist der menschliche Kontakt primär wichtig. Das fällt hier natürlich fast komplett weg, aber man versucht so gut wie es geht, bei den drei Präsenztagen – vor allem am ersten Tag – schnell ein gewisses Verhältnis aufzubauen. Bei jeder Kurseinführung stelle ich mich mit meinem Vornamen vor. Das ist für manche Deutsche ein kultureller Schock, aber im Business English völlig legitim. Es ist auch schwerer, die Belastbarkeit der Teilnehmer einzschätzen, wenn man sich nicht jeden Tag sieht.

Welche Leistungsnachweise erbringen die TeilnehmerInnen?

Die meisten Aufgaben werden bei mir nicht benotet, aber unerledigte Aufgaben werden natürlich die Endnote negativ beeinflussen. Von den benoteten Aufgaben (inklusiv einen Fachbegriff-Test am letzten Präsenztag), wird einen Durchschnitt berechnet. Die letzte Aufgabe im Modul ist in „Independent Project“-Form und dient als praktische Anwendung.

Welchen Rat möchtest du unseren TeilnehmerInnen mit auf den Weg geben?

Es ist immer erfreulich, wenn man erfährt, dass eine neue Bibliothek irgendwo entsteht oder eine schon vorhandene Einrichtung renoviert oder ausgebaut wird. Trotzdem möchte ich darauf hinweisen, dass wir in einem Land leben, in dem man keine Lösung für einen bitter notwendigen Neubau der Zentralbibliothek der Hauptstadt findet. Es geht schlicht und einfach um Prioritäten, und die Politik hat gezeigt, obwohl ein neues Gebäude mitten in der Stadt errichtet wird, dass man, in Hinsicht auf den Stellenwert des Bibliothekwesens, blind ist. Egal ob man in der „Weltstadt“ Berlin oder im Kleinkleckersdorf als BibliothekarIn arbeitet, sollte man auf der Hut sein.

M 14 – Deutsche Geschichte (Fernweiterbildung Archiv)

Professor Dr. Frank Göse lehrt an der Universität Potsdam Geschichte der Frühen Neuzeit und ist an unserem Fachbereich seit mehreren Jahren Lehrbeauftragter für dieses Fachgebiet. In der Fernweiterbildung Archiv übernahm er 2015 erstmalig das Modul „Deutsche Geschichte“ (des 19. und 20. Jahrhunderts). Die Freude an der Arbeit mit unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern und das durchweg positive Feedback werden ihn hoffentlich auch künftig an uns „binden“ ;-)!

Worum geht es (bei dem Modul)? Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwerben Kenntnisse über die deutsche Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts und ihre Verzahnung mit den europäischen bzw. globalen Entwicklungen. Neben der politischen Geschichte werden auch kultur-, sozial- und wirtschaftshistorische Aspekte in den Blick genommen.

Prof. Dr. Frank Göse

Prof. Dr. Frank Göse

Diese Frage ist im Grunde redundant. Dennoch: Warum ist das Modul für die Archivpraxis so wichtig? In der Regel arbeiten die TeilnehmerInnen in einem Landes-, Kommunal- oder Firmenarchiv in der Bundesrepublik Deutschland. Die dort lagernden Bestände spiegeln auf je spezifische Weise den wechselvollen Verlauf der deutschen Geschichte wider und zwar – je nach Zuschnitt des Archives – auf nationaler, landesstaatlicher oder lokaler Ebene. Für die Verzeichnung und Auswertung der Bestände, aber auch für die Benutzer-Beratung erweist sich ein historisches Hintergrundwissen als sehr förderlich.

Was bringen ausgebildete FaMI bereits mit? Auf welche (Ausbildungs-) kenntnisse und –fähigkeiten kann hier aufgebaut werden? Grundfertigkeiten im wissenschaftlichen Arbeiten liegen in der Regel vor. Dieses Modul wird zu Beginn der Fernweiterbildung gelehrt. Als recht selbstständig erweisen sich viele TeilnehmerInnen bereits in der Quellen- und Literaturrecherche.

Welche Prüfungsleistung(en) gibt es? Die TeilnehmerInnen können zwischen den Möglichkeiten einer Hausarbeit, einer Quellenanalyse oder eines Essays wählen und das Thema in Absprache mit mir selbst formulieren. Gerne bearbeiten sie Themen aus der Geschichte ihres Heimatortes bzw. der Region, in der sie ihren Lebensmittelpunkt haben.

Wie können sich Interessierte darauf vorbereiten? Hilfreich wäre es, wenn die an der Fernweiterbildung Interessierten über Grundkenntnisse zur deutschen Geschichte des 19./20. Jahrhunderts verfügen. In der Regel wurden solche Themen im Geschichtsunterricht der Schulen (Sek. I und II) vergleichsweise ausführlich behandelt, so dass man aus diesem Fundus – natürlich je nachdem, wie lange die Schulzeit schon zurückliegt – sicher noch schöpfen kann. Vor allem aber sollten Interesse und Aufgeschlossenheit gegenüber den in diesem Modul behandelten Themen mitgebracht werden.

Der Reichstag in Berlin: Die Wechselfälle der deutschen Geschichte seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert bis heute werden in ihm besonders symbolträchtig widergespiegelt.

Der Reichstag in Berlin: Die Wechselfälle der deutschen Geschichte seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert bis heute werden in ihm besonders symbolträchtig widergespiegelt.

Es liegen eine Vielzahl von Publikationen sowohl zur deutschen Geschichte des Gesamtzeitraumes als auch zu Einzelaspekten dieser historischen Epoche vor. Empfohlen werden die Reihen: Gebhardt-Handbuch der deutschen Geschichte, Bde. 13-18, der Oldenbourg Grundriss der Geschichte (Oldenbourg-Verlag München); die Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert (bebra-Verlag Berlin) sowie die Siedler Deutsche Geschichte (Siedler-Verlag Berlin).

Hilfreiche Links:

Und was sagen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer?„O-Töne“ unserer Evaluation

„Unkomplizierte und entspannte Lernatmosphäre.“

„Herr Prof. Dr. Göse ist ein guter Redner, dem man gern zuhört.“

„Der Dozent war aus dem Stand in der Lage, den Stoff mit einfachen didaktischen Mitteln zu vermitteln.“

Vielen Dank :-)!

M 15 – Aktenkunde/Records Management/eGovernment (Fernweiterbildung Archiv)

Unsere langjährige Lehrbeauftragte in der Fernweiterbilduldung und im Masterstudiengang Archivwissenschaft Petra Rauschenbach ist Leiterin der Abteilung DDR im Bundesarchiv. Sie ist regelmäßig Referentin auf Fachtagungen, u.a. beim Brandenburgischen Archivtag 2014, wo sie die Ordnungs- und Verzeichnungsgrundsätze der DDR präsentierte.

Worum geht es bei dem Modul? Das Modul Aktenkunde/Records Management/eGovernment vermittelt unter anderem grundlegende Kenntnisse der klassischen und modernen Schriftgutverwaltung mit seinen Begrifflichkeiten, gewährt einen Einblick in die Entstehung und Bildung von Akten sowie in das Registraturwesen. Darüber hinaus stehen elektronische Akten im Fokus des Moduls.

Warum ist Aktenkunde/Records Management/eGovernment für die Archivpraxis so wichtig? Alle in der Archivpraxis anfallenden Arbeitsschritte stehen im direkten oder indirekten Zusammenhang mit der Aktenbildung und wirken sich auf die Arbeitsressourcen aus. Das Verständnis dafür sichert den professionellen Umgang mit den Akten. Sofern der jeweilige Tätigkeitsbereich dies vorsieht, kann mit Hilfe der erworbenen Kenntnisse auf die Schriftgutverwaltung eingewirkt werden. Die Inhalte des Moduls verstehen sich auch als Anleitung zum praktischen Handeln.

Petra Rauschenbach

Petra Rauschenbach

Was bringen ausgebildete FaMI bereits mit? FaMi sind aufgrund ihrer Ausbildung und entsprechender Praktika oder vorliegender Berufserfahrung bereits für das Thema sensibilisiert. Sie können ihre praktischen Erfahrungswerte einbringen und diese mit neuen bzw. vertiefenden theoretischen Kenntnissen erweitern.

Welche Prüfungsleistung gibt es? Vorgesehen ist ein E-Learning-Kurs bzw. eine Gruppenarbeit über „Moodle“ mit anschließender Präsentation.

Wie können sich Interessierte darauf vorbereiten?

Hier zwei Links zum Einstieg:

Was sagen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer?

„Gute Dozentin mit merklichem Spaß am Modul!“

Vielen Dank :-)!