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Eine Expedition in die Zukunft

Prognosen sind schwierig – besonders wenn sie die Zukunft betreffen. Wer diesen Spruch von mark Twain das ersten Mal hört lächelt wissend. Die Zukunft  kann doch überhaupt nicht vorhergesehen werden, oder?

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Alles fürs Lerntandem vorbereitet? Ja! – Foto: S. Wolf

Sie kann. Zumindest ein kleines bißchen. Es gibt unzählige Trendreports und Berichte zur Zukunft der Bibliotheken speziell und allgemeinerer Natur. Und immer wieder werden neue Technologien vorgestellt, die in Zukunft eine noch entscheidendere Rolle spielen (könnten). Doch je mehr neueste Entwicklungen, angefangen vom Cloud Computing über Gaming und NFC bis hin zu Augmented Reality, Einzug in die Bibliotheken halten, desto mehr fragt sich insbesondere das Bibliothekspersonal, ob es noch benötigt wird. Je mehr digitale Angebote den Nutzern zur Verfügung gestellt werden, desto mehr fragt sich die gleiche Gruppe,  ob sich die Bibliotheken nicht gerade selbst abschaffen… Ideen zu zukünftigen Aufgaben sind also gefragt. Vielleicht sehen ja die Young Professionals Möglichkeiten, wie Bibliotheken auch in Zukunft als Information Hub oder Social Spot noch eine Bedeutung haben?

Und genau hier kommt unser zwischen Dlrekstudierenden und Teilnehmenden der beruflichen Fernweiterbildung initiiertes Lerntandem ins Spiel. Beide Gruppen werden sich über einen
Zeitraum von einem Jahr dem Thema „Bibliothek der Zukunft – Zukunft der Bibliothekare“ widmen und werden innerhalb ihrer Kleingruppe das Thema von der Seite der Praxis bzw. Wissenschaft betrachten und dabei auch Konsequenzen für den Berufsstand und die Ausbildung zu ziehen.

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Vorstellung des Projektes und der Ziele – Foto: S. Wolf

Nachdem der Projektleiter der Fernweiterbildung, Hans-Christoph Hobohm, den Hintergrund zu diesem Projekt erläutert hatte, ging es in die gemeinsame Vorstellungrunde. Jede/r Teilnehmende aollte nicht nur erläutern, warum er/sie sich für das Studium entschieden hat bzw. wo er/sie arbeitet, sondern auch, was ihnen spontan einfällt, wenn sie an Bibliotheken denken…

Hier kamen bisweilen erstaunliche Gedanken: Früh aufstehen, Open Access, Wissensvermittlung, Kommunikations- und Austauschort, Leseförderung, Große Anzahl frei zugänglicher Medien, Wohlfühlort, Lebendiger Ort – um nur einige der Antworten zu nennen.

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Erste Brainstorming-Ergebnisse – Foto: S. Wolf

Beim ersten Treffen am vergangenem Montag ging es darum, die nächsten Etappen der gemeinsamen Expedition in die Zukunft zu erläutern und Kleingruppen zu bilden. Damit diese auch zu gleichen Teilen aus Fernweiterbllungsteilnehmenden und Studierenden besteht,  wurde der Kaubonbon-Trick mit Erfolg angewendet…
Das Ziel des ersten Treffens war, neben dem Kennenlernen und die Blldung besagter Kleingruppen, auch ein erstes Brainstorming. Die Ergebnisse der Gruppen wurden im Anschluss der gesamten Gruppe vorgestellt und dienen im weiteren ExpeditIonsverlauf als Roadmap.
Für den weiteren Verlauf steht allen die E-Learningplattform Moodle als Austauschinstrument zur Verfügung.

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Mit Spaß dabei! – Foto: S. Wolf

Das nächste Etappenziel soll im Herbst erreicht werden. Dann werden erste Ergebnisse vorgestellt und diskutiert, Erfahrungen ausgetauscht und das nächste Etappenziel festgelegt. Mal sehen, vielleicht heißt es dann Ja auch „The best way to predict the future ist to create it!“ und wir erhalten einen völlig neuen und unverstellten Blick auf die Bibliotheken und die BibliothekarInnen der Zukunft….

Viel Neues entdeckt und viel Neues gelernt!

Am 10. und 11. November ging der 8. graduale Kurs der Fernweiterbildung Bibliotheksmanagement an den Start. Neben der offiziellen Kurseröffnung und dem Beginn der ersten Module erwartete die TeilnehmerInnen dieses Mal eine etwas andere Stadtführung…

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Willkommen an der FHP! – Foto: Autorin

Zu Beginn erwartete die „Neuen“ erst einmal die offizielle Begrüßung durch den Projektleiter, Hans-Christoph Hobohm und das Projektteam. In der ersten Stunde erfuhren die Teilnehmenden nicht nur den Hintergrund der Fernweiterbildung, sondern auch viel zum Ablauf, Organisation und wer bei welchem Anliegen ihr/ihre AnprechpartnerIn ist.

Dann standen auch schon die ersten Module auf dem Plan: Angefangen mit „Wissenschaftliches Arbeiten“, gefolgt von „EDV“ lernten die Teilnehmenden ihre ersten zwei Dozenten kennen und wurden so langsam in den Modulablauf eingeführt. Der erste Tag endete dann mit einer Bibliotheks(ein)führung auf dem Campus Pappelalle durch Katharina Violet vom Bibliotheksteam.

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Alles einsteigen! – Foto: Autorin

Potsdam zu Fuß oder mit dem Boot kennen viele, aber für den Vormittag des zweiten Tages hatte sich das Projektteam etwas Besonderes einfallen lassen: Eine Tramfahrt!  Bei der knapp zweistündigen Fahrt mit einer historischen Tram lernten selbst Potsdamer dann noch unbekannte Ecken und die Bedeutung vieler Gebäude kennen. An der geschichtsträchtigen Glienicker Brücke bot sich dann der Ausstieg und mit ihm die Gelegenheit eines Gruppenfotos bei strahlendem Sonnenschein an.

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Und jetzt bitte lächeln! – Foto: Hans-Chr. Hobohm

Im Anschluß an die Mittagspause erwartete die Teilnehmenden die Einführung  in das E-Learning-System Moodle durch Kerstin Witzke vom Fachbereich. Ihre neuen Kenntnisse konnten die Teilnehmenden noch am gleichen Tag anwenden, denn nicht nur in EDV galt es die ersten Mitteilungen zu verfassen und dabei den Umgang mit Moodle zu lernen.

Auch im sogenannten „Ü-Forum“ (Übergeordnetes Forum des Kurses) wurden die Teilnehmenden von Sabine Wolf vom Projektteam gebeten, ein Feedback zu den ersten Tagen zu verfassen.

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Quietschende Kurven inklusive, der Gotha-Gelenk-Triebwagen Nr. 177 – Foto: Hans-Chr. Hobohm

Diese Chance wurde vom gesamten Kurs genutzt und erfreulicherweise wurde die Organisation der beiden Tage von allen sehr gelobt und von der Fülle her als „genau richtig“ empfunden. Zudem wurden viele Anregungen kommuniziert, die wir gerne für die Planung des nächsten Kurses aufnehmen.

Abschließend bleibt nur noch zu schreiben „Willkommen! Wir freuen uns auf vier gemeinsame, ereignisreiche und inspirierende Jahre mit Ihnen!“

 

 

G8 in der Planung!

G8? In Planung? Doch damit ist nicht der nächste Gipfel auf politischer Ebene gemeint, sondern der nächste graduale Kurs der berufsbegleitenden Fernweiterbildung an der FHP.

HerzlichWillkommen2Erneut haben sich wieder viele FaMI und BibliotheksassistentInnen aus ganz Deutschland für den nächsten Kurs beworben,  teilweise mit und ohne Abitur. Die Motivation ist bei allen gleich groß: „Ich möchte durch diese Weiterbildung in der Lage sein, den technischen und inhaltlichen Entwicklungen  […] zu folgen“, „Weiterhin ist das Erreichen eines höheren beruflichen Abschlusses für mich von Wichtigkeit […]“ und „Von meinen Kollegen habe ich die Fernweiterbildung Potsdam empfohlen bekommen […]“ sind nur einige der Gründe, warum sich die BewerberInnen für die Absolvierung unserer Fernweiterbildung entscheiden.

Einige Dinge werden sich mit Beginn des nächsten Kurses verändern, z.B. die Reihenfolge der Module. Damit reagiert das Fernweiterbildungsteam auf das Feedback der TeilnehmerInnen, die sich einige Module die zu einem späteren Zeitpunkt angeboten wurden, zu Beginn der Weiterbildung wünschten.

Auch die Nutzung der der E-learning-Plattform soll in Richtung Kollaboration und Kooperation verbessert werden. Hierzu wird demnächst in Zusammenarbeit mit dem akib-Team ein Online-Kurs für die Lehrenden der FHP und der Fernweiterbildung angeboten werden.

Wir freuen uns darauf, die fast 30 TeilnehmerInnen am 10. November begrüßen zu dürfen und haben uns für den ersten Tag schon ein besonderes Event ausgedacht…