Schlagwort-Archive: Fachhochschule Potsdam

FB5@BID2016

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Ja, wir waren etwas außerhalb von Leipzig untergebracht… – Foto: Wolf.

Wenn einer eine Reise tut … …dann ist das einzige was zählt: Lage, Lage, Lage!  Vom 14. Bis zum 16. März war der Fachbereich Informationswissenschaften auf dem diesjährigen BID-Kongress mit einem Stand vertreten, „Bibliotheksräume – digital und real“ waren das Thema. Und das Resümee?

Gut! Auf großes Interesse stieß das Angebot der Fernweiterbildung Bibliotheksmanagement und das Studienangebot des Fachbereichs. Zu beiden Feldern konnte das gut informierte und allseits engagierte Standteam viele Fragen zum Ablauf und zum Inhalt beantworten. Kim Giuliani, Helena Häußler, Cordula Rath, Carola Rosenheinrich und Niclas Esser waren stets zur Stelle, wenn es hieß: „Ich hab da mal eine Frage…“

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Prof. Dr. Hans-Chr. Hobohm erklärt die Funktionsweise der Eyetracking-Brille – Foto: #team.

Hands on!
Neben der Vermittlung von Infos zum Studien- und Weiterbildungangeboten bot der Fachbereich seinen Besuchern aber während des gesamten Kongresses auch die Möglichkeit, Technologien selbst zu erfahren. So z.B. das Eyetracking. Wohin fällt der Blick eines Bibliotheksnutzers beim Betreten einer Bibliothek zuerst? Wird das Leitsystem genutzt? Sind Informationen in der Bibliothek nutzerfreundlich und schnell ersichtlich angebracht? Dies sind Fragen, die sich z.B. mit dem Eyetracking beantworten lassen. Ergänzend dazu: der Bericht auf dem Edu-Blog von H.-C. Hobohm „Studienprojekt mit der Eye-Tracking-Brille an der FH Potsdam“.

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Gut besuchter Vortragsslot des FB5 – Foto: #team.

Personen, Projekte und Partner
Am Mittwoch stellte sich der FB5 dann in einem eigenem Slot mit dem Titel „Projekte, Partner und Personen“ vor. Hans-Christoph Hobohm stellte neue Kollegen vor und wies u.a. auf die Anbindung der Ladesfachstelle für Archive und Öffentliche Bibliothekeken hin. Antje Michel bot einen Einblick in ihr Fachgebiet der Informationsdidaktik. Einen ersten virtuellen Vorgeschmack bot der Vortrag von Linda Freyberg und Sabine Wolf, die das mylibrARy-Projekt vorstellten und auch auf ähnliche, europaweite Initiativen eingingen. Ergänzt wurde ihr Beitrag um weitere eindrucksvolle Beispiele ihres Projektpartners Martin Adam von #mow (#MenschOrtWeb). Bei seinem aktuellen Projekt, der „Machdeburg-App“, für die in der Stadt Magdeburg sogar eigens spezielle Gehwegplatten verlegt wurden, arbeiten verschiedene Institutionen der Stadt zusammen, um Magdeburg erlebbar zu machen.

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Sven Haeberlein von Trotzkind entführt einen Standbesucher in die virtuelle Welt… – Foto: #team.

Lost in Virtuality
Am Stand bot sich dann im Anschluss beim Meet and Greet die Gelegenheit noch weitere Anwendungsmöglichkeiten von AR zusammen mit Martin Adam auszuprobieren. Vollends in den virtuellen Raum ging es mit Sven Haeberlein von Trotzkind. Er zeigte eindrucksvoll wie sich Virtual Reality „anfühlte“. Mittels der Samsung Gear konnten sich Besucher den menschlichen Körper erst von außen und dann die Herzregion von innen genauer anschauen. Viele schwankende und in der Luft vor sich hin tastende Nutzer konnten dabei beobachtet werden – was von aussen betrachtet manches Mal etwas komisch anmutete. Komplettiert wurde der Auftritt übrigens von der neuen Facebook-Seite des FB5. Auf dieser hielten wir unsere zu diesem Zeitpunkt knapp 200 Follower über Neuigkeiten vom Stand auf dem Laufenden. Spitzenreiter mit insgesamt 470 erreichten Personen war unser „Wir sind startklar!“-Beitrag.

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Beliebte Give aways, die FHP-Stifte – Foto: Wolf.

Fazit
Insgesamt war somit die Teilnahme des FB5 ein großer Erfolg. Nicht zuletzt wegen der eingangs angesprochenen Lage. Denn die war dieses Mal besonders günstig – direkt gegenüber der Verbände! Zwar war die Vorbereitung im Vorfeld mit viel Arbeit verbunden, aber die Mühe hat sich gelohnt, wie die vielen Gespräche mit interessierten Besuchern des Standes, der Vortragsslot und die Aktivitäten danach am Stand gezeigt haben. Leipsch – wir kommen 2019 wieder! 🙂

Things are packed – Der Fachbereich auf dem BID-Kongress!!

Bald geht es los: Der Fachbereich Informationswissenschaften der FHP ist auf dem diesjährigen BID-Kongress vom 14. -16. März in Leipzig wieder sehr präsent! Der im Vorfeld der Leipziger Buchmesse stattfindende Kongress des Bundesverbandes „Bibliothek und Information Deutschland“ zieht regelmäßig bis zu 3500 Besucher und Besucherinnen aus der deutschen und z.T. auch internationalen Bibliotheks- und Informationscommunity an und dieses Mal ist die FHP erneut mit einem Stand und erstmalig mit einer öffentlichen Gesprächsrunde vertreten.

An prominenter Stelle gegenüber dem Stand der Bibliotheksverbände können interessierte Fachbesucherinnen und Fachbesucher am Ausstellungsstand der FHP direkt mit Studierenden, Mitarbeitern oder Professoren des Fachbereichs zum Studium und zu Neuigkeiten aus Potsdam ins Gespräch kommen bzw. sich zu den Weiterbildungsangeboten wie z.B. der Fernweiterbildung Bibliotheksmanagement informieren.

Auch das Programm am Stand kann sich sehen lassen: Während des gesamten Kongresses erhalten Besuchende des Standes die Möglichkeit verschiedene Eyetracking-Systeme auszuprobieren und am 16. März kann mittels der Samsung Gear-Brille der Aufbruch in die virtuellen Welten erfolgen…

Am 16. März werden dann außerdem im Rahmen der Gesprächsrunde „Projekte, Partner und Personen“ des Fachbereichs vorgestellt: Prof. Heike Neuroth, Prof. Sven Heisig sowie Prof. Antje Michel bereichern seit kurzem das Team des Fachbereichs. Letztere stellt in Leipzig das international noch gänzlich innovative Thema ihrer Professur genauer vor. Weitere Themen der Runde werden die am Fachbereich initiierten Projekte zu Augmented Reality und Eyetracking, sowie die Angliederung der Landesfachstelle für Archive und Öffentliche Bibliotheken als Institut an den Fachbereich sein.

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen ab 12:45 Uhr im Seminarraum 14/15 und begrüßen unsere Gäste während des Kongresses gerne in der Ebene -01, direkt vis-à-vis dem Stand der Verbände.

Wir sehen uns in Leipzig! 🙂

Dr. Christian Keitel wird Honorarprofessor an der Fachhochschule Potsdam!

Hiermit möchten wir alle Studierenden und AbsolventInnen und Absolventen des Fachbereichs Informationswissenschaften herzlich zur Bestellung Dr. Christian Keitels (Landesarchiv Baden-Württemberg) zum Honorarprofessor an der Fachhochschule Potsdam einladen!

Im berufsbegleitenden Masterstudiengang Archivwissenschaft, der in diesem Jahr sein 4. Jubiläum feiert, lehrt Christian Keitel die Module „Digitale Archive“ und „Langzeitarchivierung“, in der gradualen Fernweiterbildung Archiv das Thema „Digitale Aspekte der Archivwissenschaft“.

Wir freuen uns, Sie zu diesem Anlass auf dem FHP-Campus Pappelallee/Kiepenheuerstraße begrüßen zu dürfen!

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Herzlich willkommen an der Fachhochschule,
Herr Professor Scholz!

Nun ist es offiziell! Der ehemalige Leiter derLandesfachstelle für Archive Tuerschild_Professor_Scholzund öffentliche Bibliotheken (im Brandenburgischen Landeshauptarchiv)  Dr. Michael Scholz hat die Räumlichkeiten der Fachhochschule am Campus Friedrich-Ebert-Straße bezogen. Am 26. März 2015 wurde unser langjähriger Lehrbeauftragter im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur zum Professor für Archivwissenschaft ernannt. Der vollständige Pressetext kann hier eingesehen werden.

Wir freuen uns, mit Herrn Scholz einen kompetenten Partner aus der Praxis am Fachbereich Informationswissenschaften begrüßen zu dürfen! Michael Scholz hat während seiner Tätigkeit in der Landesfachstelle über viele Jahre Archive beraten und Portrait_Scholzwar zudem für die Ausbildung von Fachangestellten für Medien-und Informationsdienste (FaMI) in Brandenburg zuständig. Bei unseren Studierenden findet Herr Scholz seit jeher große Anerkennung, da er die Brücke zwischen Archivtheorie- und -praxis zu schlagen vermag.

Der Schlüssel zur Geschichte – 17. Brandenburgischer Archivtag in Potsdam zum Thema „Erschließung“

Am 8. und 9. Mai 2014 findet an der Fachhochschule Potsdam der 17. Brandenburgische Archivtag zum Thema „archivische Erschließung“ statt. In enger Kooperation zwischen dem Landesverband Brandenburg des Verbandes deutscher Archivarinnen und Archivare (VdA) und der FH Potsdam konnte die Fachtagung rund um die Kernaufgabe der Archive erstmalig in die Landeshauptstadt geholt werden.

Tagungsort ist das Hauptgebäude der Fachhochschule Potsdam auf dem Campus zwischen Kiepenheuerallee und Pappelallee. Es werden rund 150 Gäste erwartet, darunter Referentinnen und Referenten aus Brandenburg, Berlin, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Schleswig-Holstein sowie ausstellende Unternehmen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Archiven sämtlicher Sparten aus Brandenburg und Berlin und Studierende der FHP.

Der Archivtag wird am Donnerstag, dem 8. Mai 2014, um 10 Uhr von der Wissenschaftsministerin des Landes Brandenburg, Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst, der Vorsitzenden des Verbandes deutscher Archivarinnen und Archivare, Dr. Irmgard Christa Becker, und dem Präsidenten der Fachhochschule Potsdam, Prof. Dr. Eckehard Binas eröffnet.

Wenngleich sich das Tagungsthema Außenstehenden nicht auf den ersten Blick erschließen mag, so bildet die Ordnung und Verzeichnung der in den Archiven verwahrten Unterlagen, den Grundstein für die historische Forschung.

Archiven obliegt mit der Entscheidung über die Übernahme aktuell nicht mehr benötigter Unterlagen in das Archiv, deren Erschließung und letztendlich ihrer Bereitstellung für Forschung und Öffentlichkeit eine enorme Verantwortung, wenn nicht gar „Macht“. Anders als in der Öffentlichkeit häufig wahrgenommen, handeln Archive sowohl vorausschauend als auch zurückblickend. „Schließlich müssen Archivarinnen und Archivare von heute wissen, was es in der Zukunft über unsere Gegenwart zu wissen gelte“, so Prof. Dr. Eckehard Binas.

„Kompetenzen auf dem Gebiet der archivischen Erschließung sind in der Berufspraxis am stärksten nachgefragt“, weiß Prof. Dr. Susanne Freund, Dozentin für Archivwissenschaft am Fachbereich Informationswissenschaften. „Die Archivausbildung hier an der FH Potsdam bildet dafür ein solides Fundament, das im ständigen fachlichen Austausch erweitert werden muss.“ Sowohl für die Fachhochschule als auch für den VdA-Landesverband ist daher die enge Zusammenarbeit zwischen Ausbildung und Praxis in den Archiven ein unverzichtbares Element, das in der Zukunft noch ausgebaut werden soll.

Ganz in diesem Sinne wird auf der diesjährigen Fachtagung nahezu das gesamte Spektrum archivischer Erschließung in Vorträgen und Diskussionen abgedeckt: So finden die einheitlichen Ordnungs- und Verzeichnungsgrundsätze der DDR nach wie vor Berücksichtigung in der Lehre und Anwendung in der Praxis, worüber Petra Rauschenbach vom Bundesarchiv zu berichten weiß. Aber auch die Herausforderungen des digitalen Zeitalters, Verzeichnungsbeispiele aus dem Parlamentsarchiv des Deutschen Bundestages und des Brandenburgischen Landeshauptarchivs sowie die Frage nach dem (künftigen) Einsatz von Normdateien werden in diesem Rahmen thematisiert. Archivische Verzeichnung bei knappen Ressourcen und die Erschließung von Fotos und Nachlässen als Archivalientypen werden in einzelnen Arbeitsgruppen diskutiert.

Das Programm zum Archivtag finden Sie hier.

Abgerundet wird die Tagung durch die Verleihung des Brandenburgischen Archivpreises, der alle zwei Jahre an Institutionen vergeben wird, die sich in besonderer Weise im Bereich des Archivwesens ausgezeichnet haben.

Veranstaltungstermin und –ort:

Donnerstag, 8. Mai und Freitag, 9. Mai 2014

Hauptgebäude der Fachhochschule Potsdam, Kiepenheuerallee 5, 14469 Potsdam.