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Drei Mal Innovationspreis für FH Potsdam!!!

In diesem Jahr wird der b.i.t.online Innovationspreis zum ersten Mal in seiner 21-jährigen Geschichte an drei Absolvent*innen derselben Hochschule verliehen. Im Januar 2019 gab die Jury bekannt, dass Frau Carmen Krause, Frau Sophia Paplowski und Frau Denise Rudolph von der FH Potsdam die begehrte Auszeichnung für ihre jeweilige Bachelorarbeit im Studienfach Bibliotheksmanagement erhalten werden. Die Preisverleihung findet im Rahmen des 7. Bibliothekskongress 2019 in Leipzig (18.-21. März 2019) statt. Die preisgekrönten Arbeiten werden dann auch in Buchform vorliegen.

Die Preisträgerinnen und ihre preisgekrönten Arbeiten

Durch die Digitalisierung sowie durch die Integration neuer Medien und Technologien werden Bibliotheken herausgefordert, neue attraktive Angebote sowie an die aktuellen Bedürfnisse der Nutzer angepasste Dienstleistungen anzubieten. Folgerichtig widmen sich alle drei der ausgezeichneten Arbeiten diesen Herausforderungen:

Carmen Krause
Internet der Dinge: Potenziale für Bibliotheken
Erstgutachter: Prof. Dr. Günther Neher (FH Potsdam),
Zweitgutachter: Prof. Dr. Hans-Christoph Hobohm (FH Potsdam)

Sophia Paplowski
Beacons in Bibliotheken: Ein Überblick über die praktischen Einsatzmöglichkeiten der IndoorNavigation in Bibliotheken und die Resonanz der Anwender
Erstgutachter: Prof. Dr. Stephan Büttner (FH Potsdam),
Zweitgutachterin: Dipl.-Bibl. Sabine Wolf (Sachgebietsleiterin Ausbildung der Stadtbibliothek Mitte, VÖBB)

Denise Rudolph
Codingveranstaltungen in Kinder- und Jugendbibliotheken: Handlungsempfehlung für Öffentliche Bibliotheken in Deutschland
Erstgutachterin: Prof. Dr. Antje Michel (FH Potsdam),
Zweitgutachter: Danilo Vetter, M.A. (Leiter der Stadtbibliothek Pankow, VÖBB)

Der b.i.t.online Innovationspreis

Seit 1999 vergibt die Kommission für Ausbildung und Berufsbilder des Berufsverbands Information Bibliothek e. V. (BIB) in Zusammenarbeit mit der Fachzeitschrift b.i.t.online: Bibliothek, Information, Technologie den renommierten b.i.t.online Innovationspreis.
Mehr zum Preis unter: https://www.b-i-t-online.de/heft/innovationspreis.php

Mit dem Preis werden jährlich drei Diplom-, Bachelor-, Master- oder Projektarbeiten aus den Fachbereichen Bibliothek, Dokumentation und Information ausgezeichnet, die durch ein herausragendes wissenschaftliches Niveau, einen außergewöhnlichen Innovationswert sowie durch eine hohe Praxisrelevanz zu überzeugen wissen. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von je 500 Euro dotiert. Zudem erhalten die Preisträger*innen eine einjährige kostenlose Mitgliedschaft im BIB. Darüber hinaus werden die ausgezeichneten Arbeiten im Rahmen des deutschen Bibliothekartags bzw. des Bibliothekskongresses präsentiert und in der Buchreihe b.i.t.online INNOVATIV veröffentlicht. Um den Preis bewerben sich jährlich Studierende von Universitäten und Fachhochschulen aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz.Der Studiengang Bibliothekswissenschaft

Der gesamte Fachbereich Informationswissenschaften gratuliert und freut sich mit den Preisträgerinnen.
Weitere Informationen zum Studiengang Bibliothekswissenschaft (B.A.) finden sich unter:https://www.fh-potsdam.de/studium-bibliothekswissenschaft-ba und zur Fernweiterbildung Bibliothekswissenschaft unter: https://www.fh-potsdam.de/studieren/fachbereiche/studium-informationswissenschaften/weiterbildung/fernweiterbildung-bibliothekswissenschaft/

 

Thema für Bachelorarbeit gesucht? Bibliotheksveranstaltungen besuchen!

Wunderbare Gelegenheiten, um sich weiterzubilden, um KollegInnen zu treffen, aber auch, um ein Thema für eine Bachelorarbeit zu finden, sind die Besuche von Bibliotheksveranstaltungen.

Wir haben auf dem 11.Wildauer Bibliothekssymposium am 11./12. September 2018 eine Teilnehmerin der Fernweiterbildung Bibliotheksmanagement interviewt, die aus Rostock angereist ist, um sich zu informieren.

An zwei Tagen wurden dort Themen wie Blockchain, Einsatz humanoider Roboter, digitale Bildungsstragtegien aufgegriffen und diskutiert. Der Blick über den Tellerrand hilft bei Lösungen zur DSGVO, der Nachhaltigkeit von drittmittelgeförderten IT-Projekten, Textmining, Anregungen aus Fußball zu Teambildung gab es und debattiert wurde zudem, was oder ob man überhaupt lernen kann, innovativ zu sein.

Hilfsroboter „Wilma“ und „Bernd“ unterstützen Studierende in Wildau.

Hilfsroboter „Wilma“ und „Bernd“ unterstützen Studierende in Wildau. Quelle: TH Wildau / Bernd Schlütter

Anja Labod, ehemalige Teilnehmerin des G8er-Kurs Bibliotheksmanagement, schreibt derzeit ihre Bachelorarbeit an der FH Potsdam. Sie ist in der Universitätsbibliothek Rostock tätig. Das Besuchen des 11.Wildauer Bibliothekssymposiums hat ihr geholfen, ein Thema für ihre Bachelorarbeit zu finden. Wir haben ein kleines Interview mit ihr gemacht:

E. Durek: Warum sind Sie heute hier?
A. Labod: Ich bin durch die Recherche für die Bachelorarbeit auf das Bibliothekssymposium gestoßen. Den Roboter finde ich sehr interessant. Meine Idee für die Bachelorarbeit ist, in Richtung Robotik zu gehen. Auch die anderen Themen fand ich sehr interessant und wollte es daher selbst erleben.

E. Durek: Was fanden Sie beim diesjährigen Bibliothekssymposium am spannendsten?

A. Labod: Der Robotik-Vortrag, „vom Lesehund zum Leseroboter“ hatte einen starken Praxisbezug. Kritikpunkte gab es aus dem Publikum, etwa das hohe Barrieren wie die vorherige Anmeldung der Eltern von Zuhause, bevor das Kind in die Bibliothek gehen kann, um den Roboter zu nutzen, an der Klientel vorbeigedacht sind. Man merkt, dass sich das Projekt in der Entwicklungsphase befindet.

E. Durek: Herr Seeliger (Anm.: Leiter der Hochschulbibliothek der TH Wildau) sprach von einer der spannendsten Diskussionen in den 11 Jahren des Bibliothekssymposiums Wildau…
A. Labod: Ich fand es auch wirklich spannend, vor allem wegen des Praxisbezugs. Die Diskussion mit der Handhabung des integrierten Tablets war sehr intensiv.

E. Durek: Sie haben sich den Roboter live in der Bibliothek angeschaut. Wie fanden Sie das?
A. Labod: Der Roboter besitzt ein niedliches Kindchenschema. Im ersten Augenblick muss man sich darauf einlassen. Er spricht und bewegt sich langsam. Bei Bodenschwellen bleibt er stehen und kommt nicht weiter. Dafür handelt es sich um etwas Besonderes, was es nicht überall gibt.

E. Durek: Sie waren auch beim Workshop Informationskompetenz – Schülerlabor dabei. Konnten Sie dabei etwas für die Praxis mitnehmen?
A. Labod: Ich fand, es hat sich viel mit dem Modul Informationskompetenz bei Frau Rauchmann geglichen. Die Fragestellungen kamen mir deshalb bekannt vor. In der Praxis werden diese Ansätze aber zu wenig angewendet. Es findet, gerade bei Schulungen für Schüler, nach wie vor viel Frontal-Unterricht statt. In Rostock ist es standortabhängig. In der Innenstadtbibliothek in Rostock mangelt es an Räumlichkeiten mit entsprechender technischer Ausstattung. Die Südstadtbibliothek in Rostock ist dafür besser geeignet. Gerade Schüler müssen auch selbst arbeiten können, damit ein Lernerfolg eintritt.

E. Durek: Hat sich für Sie die Anreise (Anm.: nach Wildau) gelohnt?
A. Labod: Es hat sich gelohnt, gerade auch in Bezug auf die Bachelorarbeit. Zu erfahren wie der der letzte Stand der Forschung aussieht, was in der Praxis geschieht, dass ist schon sehr interessant.

E.Durek: Vielen Dank für das Interview!

Quelle: Twitter / @radarservice

Wer mehr von dem Programm von dem 11. Wildauer Bibliothekssymposium wissen will,  kann bei www.th-wildau.de nachschauen.

 

Jeder kann schreiben!

So lautet das Fazit von Rosaria Chirico, Gründerin der Schreibwerkstatt Schreib los!. Am vergangenen Freitag besuchten Julia Sammler und Sabine Wolf den Workshop der Schreibtrainerin zum Thema „Bachelorarbeiten begleiten und bewerten“ in der Filmuniversitat Babelsberg Konrad Wolf. Veranstaltet wurde der Workshop vom Netzwerk Studienqualität Brandenburg (SQB). Hier ist ihre Zusammenfassung des Workshops.

Ergebnisse Workshop

Ergebnisse der ersten Gruppenarbeit – Foto: Wolf

Nachdem zu Anfang die Erwartungen der Teilnehmenden abgefragt wurden, ging es im Anschluss in der ersten Gruppenübung darum, eigene Erfahrungen sowohl als Studierender als auch als Lehrender Revue passieren zu lassen. Was haben negative Bewertungen zu Studienzeiten in mir ausgelöst und was positive? Das Gleiche sollten wir für eine Arbeit herausarbeiten, die von uns bewertet wurde. Warum hat diese Arbeit zu Erfolg bzw. Misserfolg geführt und was waren die Faktoren, die bei der Notengebung eine Rolle spielten? Warum wurden Arbeiten am Ende gut bzw. schlecht bewertet? Fühlen sich Studierende zu Recht ungerecht bewertet?

Hierbei haben alle Gruppen unabhängig voneinander herausgearbeitet, dass „Transparenz“ und „Vergleichbarkeit“ entscheidende Kriterien bei der Notenvergabe sind, die Lehrende vor einer „Rechtfertigungssituation“ bewahren und für Studierende eine „Checkliste“ zum Schreiben einer Arbeit darstellen („Welche Punkte habe ich noch nicht oder zu wenig berücksichtigt, obwohl sie bei der Bewertung eine wichtige Rolle spielen?“).

Fragebogen Studierende

Fragebogen für Studierende – Foto: Wolf

Wie kann weiterhin die Rolle der Betreuenden einer Abschlussarbeit bewusster gestaltet werden, wenn diese doch offensichtlich einen so großen Einfluß auf die Bewertung am Ende hat? Rosaria Chirico verwies hiermit auf das Dilemma, in dem sich viele Gutachterinnen und Gutachter befinden, die gleichzeitig betreuen und bewerten: Der Spagat zwischen „Betreuer und Juror“ ist hierbei häufig schwierig und das daraus resultierende Problem allzu menschlich: Viele GutachterInnen wissen aus eigener Erfahrung, dass das persönliche Verhältnis zu den Studierenden und somit subjektive Einschätzungen ebenfalls als unformulierte Kriterien in die Bewertung einfließen. Abstand ist daher ein ganz entscheidendes Kriterium, wenn GutachterInnen die eigene Objektivität bei der Bewertung in Frage stellen. Die Unschlüssigkeit über die Vergabe der richtigen Bewertung, die weder zu streng noch zu gutmütig ausfallen sollte, kann reflektiert und überwunden werden, indem man sich eine zweite Meinung zur Arbeit durch einen weiteren Fachexperten bzw. eine weitere Fachexpertin einholt.

Ein häufiges Problem, das für „Frust auf beiden Seiten“ sorgt, sind Abschlussarbeiten, die überraschend schlecht ausfallen, obwohl zuvor Sprechstunden und Kolloquien besucht wurden und sich sowohl GutachterIn als auch „Prüfling“ in Sicherheit wähnen, später auf ein angemessenes Resultat zu schauen. Tatsächlich aber sprechen Studierende und BetreuerInnen in Kolloquien häufig aneinander vorbei und dringen somit nicht bis auf den Kern des Problems durch – sei es auch Scham der Studierenden, sich als unwissend „bloßzustellen“ oder aber weil sie das Kernproblem schlicht nicht von selbst erkennen. So berichtete Rosaria Chirico davon, dass Studierende häufig mit formalen Fragen in die Sprechstunde kommen aber dass sich die ursprünglichen Problemstellungen –  beispielsweise Fragen zur richtigen Zitierweise – im Verlauf einer (guten) Beratung häufig als „Nebenschauplätze“ herausstellen, wenn erkannt wird, dass der Arbeit Struktur und roter Faden fehlen.

Abhilfe kann hier ein Fragebogen zur Sprechstundendokumentation schaffen, der sowohl von Betreuenden als auch von Studierenden ausgefüllt wird. Darin festgehalten werden zum Beispiel der Stand der Dinge, Probleme, Lösungsvoschläge etc. (siehe Abbildung). Der Bogen soll dabei helfen, Fallstricke, die während des Bearbeitungsprozesses der Abschlussarbeit auftauchen, zu vermeiden.

Fallstricke…

Ein Fallstrick, der einen besonders gravierenden Einfluss auf die Arbeit hat, ist  z.B. der Schreibtyp, da sich dieser im Zeit- und Selbstmanagement widerspiegelt. Hier gilt es herauszufinden, welcher Kategorie der/die Studierende angehört. Handelt es sich um den kreativ-assoziativen Typ, der eine engmaschige Betreuung und regelmäßigen Termindruck benötigt, damit er sich nicht in Gedanken verliert oder um den strukturierten Schreibtyp, der grundsätzlich über ein gutes Zeitmanagement verfügt aber dafür ggf. dazu neigt, sehr spät mit dem Schreiben zu beginnen oder das Thema der Arbeit so stark einzugrenzen, das wichtige Punkte gar nicht einbezogen werden?

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Fragebogen für Lehrende – Foto: Wolf

Da sich die Studierenden dessen oftmals selbst nicht bewusst sind, ist der Scheibtypen-Test der Goethe-Universität Frankfurt ein erster Schritt, der zusammen mit dem Fragebogen zu einer strukturierteren Herangehensweise bei der Bearbeitung der Bachelorarbeit führt.

Entwicklung eines Bewertungsrasters

Nach der Pause entwickelten wir auf der Grundlage von von vier bereits bestehenden Bewertungsrastern in Gruppenarbeit unsere eigene Bewertungsmatrix. Hierbei zeigte sich, dass die unterschiedlichen Fachgebiete durchaus unterschiedlicher Auffassung waren, wie ausführlich die Punkte Form und Inhalt untergliedert werden sollten und ob eher eine Notenskala oder eher prozentual bewertet werden sollte… wir haben uns schließlich auf eine Notenskala von 1  -5 entschieden und unser Raster grob in Form (30%), Inhalt (40%) und Methode (30%) untergliedert. Letztgenanntere unterteilte sich noch in Eigenständigkeit, Festigkeit und Ablauf. Unter Form fassten wir die äußere Form, die korrekte Verwendung von Zitaten, das einflechten von Tabellen und Abbildungen und die Verwendung von Fachbegriffen zusammen. Unter Inhalt verstanden wir neben der Gliederung auch die verwendete Literatur, das angewendete Fachwissen, die Aktualität der Forschungsfrage, die Reflexion und die belegbarkeit.

In der Tiefe der Erde…

Häufig sind in Abschlussarbeiten Alltagsformulierungen zu finden, die durch ein oberflächlichliches oder fehlendes Lektorat in der Erstversion der Arbeit verblieben sind. Ein Beispiel für die Verwendung von Alltagssprache: „In der Tiefe der Erde wird der Druck immer höher!“ Dieser eher an Küchenpoesie erinnernde Satz hält kaum der Wissenschaftlichkeit stand, da er Präzision als auch den Hinweis auf die Nachweisbarkeit vermissen lässt. In einem kurzen Brainstorming erarbeiteten wir Kriterien eines wissenschaftlichen Textes, wie z.B. die Verwendung von Fachtermini und Definitionen sowie die Vermeidung von Redundanzen und Modalverben. Unsere Aufgabe bestand nun darin, dem aufgeführten Text mithilfe der erarbeiteten Kriterien Wissenschaftlichkeit zu verleihen – mit zum Teil sehr interessanten und ausführlichen Ergebnissen!

Ganz oft ist in Abschlussarbeiten aber auch das umgekehrte Phänomen zu beobachten, bei dem Studierende gar nicht erst in einen Schreibfluss kommen und sich an der möglichst wissenschaftlichen Formulierung Ihrer Sätze die Zähne ausbeißen. Sie verbringen dann zuviel Zeit mit dem Grübeln über gute Formulierungen als mit der eigentlichen wissenschaftlichen Bearbeitung ihres Themas.

Welche Tipps können Lehrende ihren Studierenden also geben, damit diese überhaupt erst einmal ins Schreiben kommen? Hier stellte uns Rosaria Chirico die „Free-Writing-Methode“ vor, bei der es darum geht, erst einmal die Gedanken in Alltagssprache herunter zu schreiben, bevor diese dann in einen wissenschaftlich adäquaten Text umgewandelt werden. Der geschriebene Text kann dabei Fehler aufweisen und es können Füllzeichen verwendet werden, wenn eine Wort fehlt – der Schreibfluss steht im Vordergrund. Als Zeitlimit gilt 5 – maximal 20 Minuten und die Methode kann auch zum „Aufwärmen“ vor dem Verfassen eines längeren Textes verwendet werden.

Selbstverständlich übten wir uns auch selbst im „Free Writing“ und formulierten unsere persönlichen Ergebnisse des Workshops. Dies war dann auch unsere letzte Aufgabe bevor es ans Feedback ging, das äußerst positiv ausfiel – den Erwartungen der Teilnehmenden wurde durchweg entsprochen.

Fazit
Ein anschaulich und gut gestalteter Workshop, der nicht nur auf die bloße Bewertung von Bachelorarbeiten einging, sondern darüber hinaus auch Vorschläge bot, wie z.B. unterschiedlichen Schreibtypen begegnet werden kann. Dabei war besonders interessant, dass es so etwas wie ein „Schreibgen“ gar nicht gibt.  Jede/r von uns zieht vielmehr einen „Schreiberfahrungsschwanz“ an guten und schlechten Erfahrungen mit dem Schreiben hinter sich her und je nachdem, welche Erfahrungen überwiegen, hat diejenige/derjenige dann das Gefühl „gar kein Talent fürs Schreiben“ zu haben. Dabei kann hier eigentlich nur eines helfen:

Üben, üben, üben – denn Schreiben kann wirklich jeder!

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Archivtheorie meets Archivpraxis:
Das sind die Masterarbeiten im Sommersemester 2016

Im Januar haben wir die Studierenden des 3. Jahrgangs M. A. Archivwissenschaft in die „Freiheit“ entlassen. Das bedeutet, dass sie nicht mehr an Präsenzen in Potsdam teilnehmen und (im Idealfall) keine offenen „Scheine“ mehr einholen müssen.

Gleichzeitig stehen unseren Studierenden 6 Monate zum Schreiben ihrer Masterarbeiten bevor – und das neben Familie und der Arbeit in einem Archiv!

Wir freuen uns darüber, dass trotz dieser Mehrfachbelastung mehr als die Hälfte des Kurses bereits jetzt im Sommersemester 2016 das Studium abschließen möchte.

Die Themen der diesjährigen Abschlussarbeiten zeigen wie vielfältig die Arbeit von Archivarinnen und Archivaren sein kann: Von archivprakischen Fragen zu Personenstandsunterlagen, Heimakten und Digitalisierungskonzepten in Kommunalarchiven über Arbeiten zu wenig beschriebenen Archivtypen („Was sind Museumsarchive?“ Oder: „Wie werden Überlieferungen in Gedenkstättenarchiven gebildet?“) bis hin zum beliebten Thema der Archivpädagogik.

Besonders interessant dürfte auch ein Blick in die Zukunft des Stasi-Unterlagen-Archivs sein oder die Frage nach Personalmanagement in Archiven, die in diesem Semester gleich in zwei Arbeiten thematisiert wird.

Seit Einführung des Masterstudienganges Archivwissenschaft im Jahr 2009 setzen sich unsere Kurse zur Hälfte aus Studierenden aus kommunalen sowie kirchlichen Archiven zusammen. In diesem Semester werden kirchenarchivliche Themen ebenfalls gleich in zwei Masterarbeiten aufgegriffen.

Wir wünschen allen Studierenden eine produktive Zeit und freuen uns auf ein Wiedersehen zur M.A.-Verteidigung im September! 🙂

Audiowalks in Archiven – Masterarbeit von Anna Hoffmann im BibSpider-Verlag

Inzwischen wurde die folgende Publikation zwar bereits auf AUGIAS, im VdA-Blog und auf der Seite des Fachbereichs Informationswissenschaften beworben. Nichtsdestotrotz möchten wir gerne auch an dieser Stelle darauf aufmerksam machen.

Wie bereits im November angekündigt, wurde neben der Masterarbeit von Christel Gäbler nun auch die Abschlussarbeit unserer Absolventin Anna Hoffmann – Audiowalks in Archiven – im BibSpider-Verlag veröffentlicht. Ein Abstract zu Ihrer Arbeit ist kann in unserem Blogbeitrag von Oktober 2014 nachgelesen werden.