Die Fernweiterbildung stellt sich vor: Andreas Klisch – unser Mann für Social Media!

Andreas Klisch ist der Rock ‘n‘ Roller unter den Social-Media-Experten. Nachdem er fast 20 Jahre Veranstalter für Rock- und Pop-Konzerte war und dabei auch die Presse und Werbung verantwortete, wechselte er seine Position, um fortan seine Offline-Erfahrung mit den modernen Online-Möglichkeiten zu verbinden.

Als studierter Kultur- und Medienwissenschaftler interessierte ihn das Internet schon vor dem Web 2.0. Seit mehr als zehn Jahren arbeitet Andreas Klisch an der Fachhochschule Potsdam und ist mit Lehraufträgen als freier Dozent – auch an diversen anderen Hochschulen – für das Thema Online-Marketing, insbesondere Social Media, engagiert.

Mit dem Web 2.0 geht ein radikales Umdenken in den Marketing-Abteilungen der Unternehmen, Kultur- und Bildungseinrichtungen, Fachhochschulen und Universitäten einher. Neue Denkansätze und eine intensive Auseinandersetzung mit den neuen Technologien und Kommunikationskanälen sind erforderlich, um den neuen Herausforderungen gerecht zu werden. Denn das Internet ist das Informations- und Kommunikationsmedium neuer potenziellen Zielgruppen, für die Bloggen und Twittern so selbstverständlich zum Alltag gehören wie die Nutzung von Telefon und E-Mail.

In der Fernweiterbildung Bibliotheksmanagement lehrt er das „digitale Medienpraktikum“, in der Fernweiterbildung Archiv das Modul „Informations- und Kommunikationstechnologien“.IMG_5842

Lieber Herr Klisch, was machen Sie im „normalen Leben“?

Was wäre denn ein unnormales Leben ;-)? Wenn Sie darauf abzielen zu unterscheiden zwischen online und offline, dann gibt es da für mich keine Trennung. Meine Aktivitäten in Beruf und Freizeit erstrecken sich auf beide Bereiche.

Was hat Sie zu uns geführt?

Die Einladung aus dem Fachbereich Informationswissenschaften die medienpraktischen Module in den Fernweiterbildungen Bibliotheksmanagement und Archiv zu übernehmen. Vielleicht zählt auch die Tatsache, dass ich schon seit Jahren in der Medienbildung- und Pädagogik unterwegs bin…

Welche Trends sind in Bezug auf die von Ihnen gelehrten Module derzeit zu beobachten?

Es gibt immer noch zwei Positionen: „Ich brauche und will das nicht“ und die andere Seite „Cool, toll, hab schon eine Idee wie ich das bei mir in der Einrichtung umsetzen kann.“ Oft wird auch von innerbetrieblichen Problemen gesprochen: „Ich würde ja gern aber mein Chef will das nicht“ ist dabei die häufigste Begründung. Dahinter kann man sich aber auch selbst ganz gut verstecken, denn sich mit neuen Technologien zu beschäftigen macht natürlich erstmal Arbeit. Die Herausforderung für mich besteht dann immer darin, solche Aufgaben zu modulieren die für alle einen Mehrwert haben, sei es nun die komplette Ablehnung oder die Anwendung.

Wie gefällt Ihnen die Arbeit mit den TeilnehmerInnen?

Das ist ja das Tolle an meinem Beruf. Ich habe ständig neue Themen- und Lehrbereiche, in die ich mich einarbeite und jeder neue Teilnehmer bringt eine neue Sicht auf die Dinge und für mich neue Themen werden besprochen. Ich lerne Einrichtungen wie Bibliotheken und Archive kennen.

Worin unterscheidet sich Ihrer Meinung nach die Arbeit mit TeilnehmerInnen der Fernweiterbildung im Vergleich zu Studierenden im Direktstudium am stärksten?

Das liegt ja in der Natur der Sache. Drei Präsenztermine à 1,5 Stunden und dazwischen E-Learning ist schon was anderes als ein Seminar in einem Semester mit wöchentlich 1,5 Stunden Präsenz. Schwierig in der Fernweiterbildung ist die oft fehlende Gruppendynamik und das sofortige Reagieren auf Stimmungen, Fragen, Thesen etc.. In der Fernweiterbildung ist oft „Einzelfallbetreuung“ angesagt.

Was möchten Sie angehenden KursteilnehmerInnen für die Fernweiterbildung gerne mit auf den Weg geben?

Fernweiterbildung ist ein tolle Möglichkeit sich berufsbegleitend zu qualifizieren. Wichtig ist nur, dass Sie die Aufgaben nicht nur „abarbeiten“, sondern sich mit dem jeweiligen Thema auch proaktiv auseinandersetzen.

Ich bedanke mich für das Interview !!!

Gern.

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