Meet and Greet beim 5. Tag der Bibliotheken in Berlin und Brandenburg

Bereits zum 5. Mal fand am 28. Februar der Tag der Bibliotheken in Berlin und Brandenburg statt. Dieses Mal war der Tagungsort die Staatsbibliothek zu Berlin, am Potsdamer Platz.

Der Eintritt in die Staatsbibliothek hat jedes Mal wieder etwas filmreifes. Unwillkürlich denkt die Cineastin in mir an Wim Wenders „Stadt der Engel“. Dieses Mal waren jedoch keine Engel zu Gast in der Bibliothek, sondern die Fachcommunity aus Berlin und Brandenburg. Obwohl: sind  BibliothekarInnen für ihre KundInnen bisweilen nicht auch so etwas wie Engel in Menschengestalt? 😉

Pünklich um 11:00 Uhr ging es los. Nach der Begrüßung durch die Veranstalter im Otto-Braun-Saal der Staabi hielt Dirk Knipphals, Literaturredakteur bei der „taz“ die Eröffnungsrede. Er betonte ausführlich und beispielhaft die wichtige Rolle der Bibliotheken und der BibliothekarInnen.

High Noon! Nun ging es weiter mit den beiden Vortragsspanels zu den diesjährigen Schwerpunkten. Diese waren „Best Practice! Berichte von erfolgreichen Bibliotheksprojekten“ und „Bester Beruf? Aspekte der bibliothekarischen Ausbildung und Qualifikation.“ Im letzgenannten stellte Sandra Lechelt (Alumni-Initiative IBI HU Berlin) die Verbleibsstudie der Absolventen vor und Kristina Lippolt (BIB Kommission Eingruppierung) ging auf die aktuelle Situation der Eingruppierung ein.

Tag der Bibliotheken

Präsentation mal anders! – Foto: HC Hobohm

In dieses Panel passte natürlich die Vorstellung der berufsbegleitenden Fernweiterbildung bestens. Aber wieder „Same procedure as every time“? Wieder die gleiche Powerpoint-Präsi? Und das in der Mittagszeit? Was Neues mußte her!

Vor Kurzem erst hatte ich an einem Workshop teilgenommen, der die „Dos“ and „Don’ts“ bei Powerpoint thematisierte. Die Dozentin, Frau Martina Burmeister-Pritsch, riet uns mehr Bilder und weniger Schrift zu verwenden und so in Verbindung mit der Sprache eine größere Lebendigkeit in den Präsentationen hervorzurufen. Gesagt, getan!  Der Vortrag kam gut an und wird sicherlich noch öfter in dieser Form vorgetragen werden. Neben der Organisation und dem Inhalt kamen auch die Voraussetzungen für eine Teilnahme an der beruflichen Fernweiterbildung zur Sprache. Unter dem Motto „Nur was sich ändert bleibt!“ Zwar gab es im Anschluß des Vortrages keine Fragen, aber im Tagesverlauf ergab sich dann doch noch das ein oder andere Gespäch zum Thema.

Stichwort Gespräche: Dank der großzügigen Planung der Veranstalter blieb zwischen den einzelnen Panels immer wieder genügend Zeit für den Austausch – dem „Meet and Greet“ – mit KollegInnen. Hierfür ein ausdrückliches Lob!

Nach dem Mittagssnack luden uns die Veranstalter ins „World Café“ ein. Thema war auch hier wieder der „Beste Beruf“ und an den Tischen von verschiedenen Insitutionen (u.a. FH Potsdam, IBI HU, BIB Berlin, AK Kritische Bibliothek) konnten die Teilnehmenden mit den jeweiligen ModeratorInnen zu verschiedenen Aspekten wie „Bachelor – Studium mit Spaß und Perspektive“, „Rückkehr nach der Elternzeit“ oder auch „Ausbildung und Aufstieg in Öffentlichen Bibliotheken“ ins Gespräch kommen.

TagderBibliotheken2

Graphical Recording – Bild: Autorin

Beim nachmittäglichen Kaffee klang die Veranstaltung aus und es bestand für die BesucherInnen nochmals die Möglichkeit ihre Eindrücke des Tages auszutauschen. Begleitet wurde der Tag übrigens durch ein Graphical Recording von Sophia Halamoda, das live die diskutierten Themen und die Stimmung des Tages einfing.

Insgesamt eine sehr gelunge Veranstaltung!

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