Spannende neue Stelle nach der Fernweiterbildung! Bericht einer ehemaligen Absolventin

Hier der Bericht von Sophia Paplowski, einer ehemaligen Fernweiterbildungsteilnehmerin aus dem G7er Kurs, die mit ihrer Bachelorarbeit auch den b.i.t.-Innovationspreis gewonnen hat und mir bei der Preisverleihung auf dem Bibliothekskongress 2019 in Leipzig wörtlich gesagt hat: „Die Fernweiterbildung in Potsdam war das Beste, was mir in meinem Leben passieren konnte…!“ Ich habe sie gebeten, uns einen Bericht über ihren Werdegang zu schreiben und ihren wunderbaren Aufstieg auf der Karriereleiter und sie hat uns netterweise diesen Bericht geschickt:

Vielen Dank, Frau Paplowski und nochmals Gratulation zum Innovationspreis! Viel Erfolg weiterhin bei den Karriereplänen! Elke Durek

 

Frau Paplowski bei der Bachelorzeugnisverleihung in der FHP und bei der Preisverleihung auf dem Bibliothekskongress in Leipzig.

„Knapp ein Jahr nach der Fernweiterbildung eine neue aufregende Stelle antreten? Wenn mir dies jemand bei meinem ersten Besuch in Potsdam prophezeit hätte, dann wäre mein erster Gedanke vermutlich „Optimismus pur“ gewesen.

Im März 2018 schloss ich die Fernweiterbildung mit der Bachelorarbeit zum Thema „Beacons in Bibliotheken – Ein Überblick über die praktischen Einsatzmöglichkeiten der Indoor-Navigation in Bibliotheken und die Resonanz der Anwender“ erfolgreich ab.

Insgesamt war es zwar eine anstrengende, aber durchaus lohnende Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Die Entscheidung für die Fernweiterbildung an der FH Potsdam hat mein Leben nachhaltig verändert und mich in vielen Bereichen meines Lebens, sowohl im beruflichen als auch privaten Sinne, gestärkt.

Auch die Veränderung im eigenen Betrieb ließ nicht lange auf sich warten. Nach einem Jahr als „vollwertige“ Informationsbibliothekarin der Zentralbibliothek der Stadt- und Landesbibliothek trat ich im März 2019 meine neue Tätigkeit als interkulturelle Lektorin, ebenfalls in der Zentralbibliothek der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund, an. Neben den Lektoratstätigkeiten beteilige ich mich mit einer halben Stelle am Aufbau eines „Schauraums: Comic + Cartoon“ neben der Zentralbibliothek am Hauptbahnhof Dortmund. Anspruchsvolle Ausstellungen im Schauraum sollen den Blick des Publikums schulen und ihm die Chance bieten, sich mit der Bildästhetik von Comics als Schlüsselmedium auseinanderzusetzen.

Die Fernweiterbildung der FH-Potsdam hat mich auf die neuen Herausforderungen, die die Tätigkeiten in diesem Bereichen mit sich bringen, vorbereitet. Doch vielleicht sollte ich von vorne beginnen:

Mein Name ist Sophia Paplowski und ich arbeite, lebe und wohne in Dortmund. Während eines Schulpraktikums für die Wilhelm-Röntgen Realschule im Jahr 2008 sammelte ich erste Erfahrungen in der Stadtteilbibliothek Huckarde, welche zum Gesamtsystem der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund gehört. Da im Gegensatz zum Unterricht wohl alles Spaß gemacht hätte beschloss ich in den Herbstferien 2008 ein freiwilliges Praktikum zu absolvieren um zu erfahren, ob ich auch außerhalb der Schule Spaß an der Arbeit in einer Bibliothek habe.

Da mir diese Erfahrung deutlich gemacht hat, dass der Beruf der Fachangestellten für Medien und Informationsdienste in der Fachrichtung Bibliothek genau das Richtige für mich ist bewarb ich mich nach Beendigung der Realschule im Jahr 2009 auf nur einen Ausbildungsplatz: als FaMI bei der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund. Einen Plan B konnte ich mir nicht vorstellen und hatte diesen erst gar nicht geschmiedet.

Glücklicherweise sollte ich diesen auch nie brauchen, denn im September 2009 begann ich die Ausbildung bei der Stadt Dortmund. Aufgrund einer engagierten und aufmerksamen Mitarbeiterin in der Ausbildungsabteilung begann ich parallel zur Ausbildung das Fachabitur am Karl-Schiller-Berufskolleg Dortmund. Die Zeit der Doppelbelastung war nicht immer einfach und besonders in der Endphase mit mehreren Abschlussprüfungen wurden starke Nerven benötigt. Dank Unterstützung aus der Familie, Freunden, Arbeitskollegen und (mitleidenden) Mitschülern konnte auch diese Herausforderung gemeistert werden. 2012 schloss ich sowohl die Ausbildung, als auch das Fachabitur in Doppelqualifikation ab.

Nach einem Jahr Erfahrungssammlung in den Stadtteilbibliotheken Huckarde und Lütgendortmund bewarb ich mich 2013 auf eine Qualifikationsstelle zur Informationsbibliothekarin in der Zentralbibliothek der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund. Voraussetzung für die Stelle war die Bereitschaft, ein berufsbegleitendes Studium im Bereich Bibliothekswissenschaft zu absolvieren.

Durch meine positiven Erfahrungen im Bereich der Doppelbelastung zur Weiterbildung habe ich einer Fernweiterbildung gern zugestimmt und war glücklich über die Einrichtung einer solchen Stelle durch die Stadt Dortmund.

Nach der Sichtung des Angebotes war mein Favorit schnell klar: Die FH-Potsdam hat mit ihrer Fernweiterbildung ein passgenaues Modell geliefert, welches sich ideal in meinen (Berufs-) Alltag integrieren lies. Durch die Präsenzzeiten war ich nicht gezwungen meine Stunden zu reduzieren und konnte meine praktische Ausbildung als Bibliothekarin in der Abteilung Informationsvermittlung, Elektronische Ressourcen und Periodika fortsetzen.

Da ich bereits gute Erfahrungen mit riskanten Bewerbungen gemacht hatte, sendete ich auch hier nur wieder eine Einzige ab. Meine Erfahrungen mit der Doppelbelastung aus der Ausbildungszeit am Karl-Schiller-Berufskolleg haben mich gut auf die kommende Herausforderung in Brandenburg vorbereitet.

Im Oktober 2013 begann dann der nächste spannende Abschnitt in meinem Berufsleben. Gemeinsam mit vielen Kolleginnen und Kollegen aus dem Bibliotheksbereich arbeitete ich auf einen Bachelorabschluss im Bibliotheksmanagement hin. Neben den abwechslungsreichen Modulen, spannenden Inhalten und erfahrenen Dozenten und Dozentinnen aus den Bereichen der Forschung und Praxis waren insbesondere die Präsenztage in Potsdam eine Abwechslung zum überwiegenden Selbststudium zuhause. Der direkte Kontakt zu Kommilitonen und Kommilitoninnen, sowie Dozenten und Dozentinnen ermöglichte einen regen und aufschlussreichen Austausch mit vielen Informationen und Überlegungen, die in die eigene Einrichtung mitgenommen werden konnten. Neben Kontakten für den Berufsalltag sind echte Freundschaften entstanden, die bis heute mein Leben bereichern.

Ich möchte mich an dieser Stelle gerne bei allen Verantwortlichen für die Initiative und Betreuung dieser und anderer Weiterbildungsprogramme bedanken.

Die Fernweiterbildung der FH-Potsdam hat mich auf die neuen Herausforderungen, die die Tätigkeiten in diesem Bereichen mit sich bringen, gut vorbereitet.

Für die Zukunft wünsche ich mir, dass weitere Einrichtungen und Bibliotheken diesem Beispiel folgen und auf Qualifikationsstellen und Fernweiterbildungsangebote bauen.“ Sophia Paplowski

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