Letzten Mittwoch erhielten wir die erfreuliche Mitteilung, dass unser weiterbildender Masterstudiengang Archivwissenschaft erfolgreich reakkreditiert wurde!

Im vergangenen August wurde das Verfahren für den Master und unsere drei gradualen Studiengänge Archiv, Bibliothekswissenschaft und Informations- und Datenmanagement durch die Agentur für Qualitätssicherung durch Akkreditierung von Studiengängen (AQAS) eröffnet. Alle vier Studiengänge konnten in einem mehrstufigen Prüfungsverfahren externe Gutachterinnen und Gutachter überzeugen. Nach der GutachterInnenbegehung im Februar vor Ort in Potsdam liegt uns nun das positive Endgutachten vor.

Im Zuge der Bologna-Reform wurde durch einen Beschluss der Kultusministerkonferenz der Deutsche Akkreditierungsrat eingerichtet. Dieser ist zuständig für die Akkreditierung der Akkreditierungsagenturen, die ihrerseits wiedrum Studiengänge (Programmakkreditierung), aber auch ganze Hochschulen akkreditieren (Systemakkreditierung). Die Begutachtung durch außenstehende Expertinnen und Experten sorgt für mehr Transparenz und Vergleichbarkeit von Studienabschlüssen, deutschlandweit sowie international.

Wir freuen uns über das positive Ergebnis :-)!

5 Gedanken zu „

  1. Stefan Schröder

    Wie dem ARCHIVAR 2016 Heft 2 auf S. 176 http://www.archive.nrw.de/archivar/hefte/2016/Ausgabe_2/Archivar_Heft_2_2016.pdf (im Interview von Thomas Wolf mit dem neuen VdA-Vorsitzenden Ralf Jacob, S. 175-177) zu entnehmen ist, wird der VdA keine offizielle Stellungnahme dazu erstellen, dass der
    Masterabschluss der FH Potsdam zu Tätigkeiten im Höheren Dienst befähigt. Umso wichtiger ist also die Reakkreditierung. Wie das Studium tariflich einzuschätzen ist, ergibt sich für den Bereich des TVöD aus den neueren Entwicklungen, die Inhalt der Fortbildung 6/2016 des LWL-Archivamtes https://www.lwl.org/LWL/Kultur/Archivamt/Aus-Fortbildung/Fortbildungsseminare ist. Siehe dazu auch https://archivamt.hypotheses.org/3646.

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    1. Julia Sammler

      Lieber Herr Schröder,
      vielen Dank! Ich möchte mich an dieser Stelle auch bei Thomas Wolf für das geführte Interview bedanken!
      Ich muss leider feststellen, dass es im deutschen Archivwesen ein langer und steiniger Weg ist, ehe ein akkreditierter Masterstudiengang auch Anerkennung in der deutschen Fachwelt und in der Einstellungspraxis findet. Der Bologna-Prozess liegt nun eine Weile zurück und so neu sind die Studienabschlüsse B.A. und M.A. daher nicht. Die Fortbildungsveranstaltung des LWL-Archivamts finde ich daher sehr spannend! Werden Sie dorthin gehen? Auch auf das „Schubladenpapier“ der VdA-Arbeitsgruppe (ehemals: „Tarif“) darf man gespannt sein.

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  2. Pingback: Will(weiter)kommen im Archiv! Sieben Jahre M.A. Archivwissenschaft und persönliche Résumés unserer AbsolventInnen | FERNWEITERBILDUNG

  3. Julia Sammler

    Auf dem Deutschen Archivtag 2016 wurde es nun endlich kundgetan: Inzwischen hat auch der Verband Deutscher Archivarinnen und Archivare (VdA) nach langjähriger Arbeit einen Beispielkatalog zu archivischen Fachaufgaben auf seiner Website eingestellt: https://www.vda.archiv.net/empfehlungen/archivarischefachaufgaben.html
    Die umfangreiche Übersicht gibt z.B. Personalabteilungen Anhaltspunkte für die Formulierung von Stellenausschreibungen. Besonders interessant ist die PDF-Datei „Archivarische Fachaufgaben EG 2-15 Bund Tätigkeit-Abschluss“, in der deutlich darauf hingewiesen wird, dass der M.A. zum Wahrnehmen von Tätigkeiten im Höheren Dienst qualifiziert.
    Auch Professor Susanne Freund hat sich in Ihrem Vortrag „Weiter + Bildung. Archivwissenschaft an der Fachhochschule Potsdam“ auf dem Deutschen Archivtag zur Wertigkeit des Masterabschlusses geäußert: http://www.vda-blog.de/index.php/2016/09/30/deutscher-archivtag-informationsveranstaltung-30-9-2016/

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