Archivtheorie meets Archivpraxis:
Das sind die Masterarbeiten im Sommersemester 2016

Im Januar haben wir die Studierenden des 3. Jahrgangs M. A. Archivwissenschaft in die „Freiheit“ entlassen. Das bedeutet, dass sie nicht mehr an Präsenzen in Potsdam teilnehmen und (im Idealfall) keine offenen „Scheine“ mehr einholen müssen.

Gleichzeitig stehen unseren Studierenden 6 Monate zum Schreiben ihrer Masterarbeiten bevor – und das neben Familie und der Arbeit in einem Archiv!

Wir freuen uns darüber, dass trotz dieser Mehrfachbelastung mehr als die Hälfte des Kurses bereits jetzt im Sommersemester 2016 das Studium abschließen möchte.

Die Themen der diesjährigen Abschlussarbeiten zeigen wie vielfältig die Arbeit von Archivarinnen und Archivaren sein kann: Von archivprakischen Fragen zu Personenstandsunterlagen, Heimakten und Digitalisierungskonzepten in Kommunalarchiven über Arbeiten zu wenig beschriebenen Archivtypen („Was sind Museumsarchive?“ Oder: „Wie werden Überlieferungen in Gedenkstättenarchiven gebildet?“) bis hin zum beliebten Thema der Archivpädagogik.

Besonders interessant dürfte auch ein Blick in die Zukunft des Stasi-Unterlagen-Archivs sein oder die Frage nach Personalmanagement in Archiven, die in diesem Semester gleich in zwei Arbeiten thematisiert wird.

Seit Einführung des Masterstudienganges Archivwissenschaft im Jahr 2009 setzen sich unsere Kurse zur Hälfte aus Studierenden aus kommunalen sowie kirchlichen Archiven zusammen. In diesem Semester werden kirchenarchivliche Themen ebenfalls gleich in zwei Masterarbeiten aufgegriffen.

Wir wünschen allen Studierenden eine produktive Zeit und freuen uns auf ein Wiedersehen zur M.A.-Verteidigung im September! 🙂

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