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Sommergrillen: Das Team der Fernweiterbildung hat den Grill angeschmissen!

Das Team der Fernweiterbildung beim Sommergrillen

Das Team der Fernweiterbildung beim Sommergrillen

Liebe Blogleserinnen und liebe Blogleser,

kaum neigt sich das Semester an der FH seinem Ende entgegen, denkt das Team der Fernweiterbildung nur noch ans Feiern! Deshalb haben wir uns auch in diesem Jahr wieder zu unserem großen Sommergrillen getroffen! Elke Durek hat dafür ihren idyllischen Garten gesponsert sowie ihren Ehemann, der allerlei leckere Köstlichkeiten auf dem Grill zubereitet hat. Wir haben natürlich gleich ein Foto von uns gemacht und wie Ihr seht, gibt es ein neues Gesicht! Die hochschwangere Iva Jobs (5.v.l.) ist am 17.07.2018 in die Babypause gegangen. Wir wünschen ihr alles Gute und viele schöne und glückliche Momente mit dem neuen Erdenbürger! Bis Ende Mai 2019 ist für sie Karsten Süß (1.v.r.) eingesprungen. An der FH Potsdam ist er kein Unbekannter. Nach einem erfolgreichen Magisterstudium der Geschichte und Philosophie hat er an der Fachhochschule im Zweitstudium den Bachelor Archiv absolviert. Offenbar hat sich sein Wissensdurst dabei immer noch nicht erschöpft. Denn er studiert derzeit den Master Informationswissenschaften. Er ist von ganzem Herzen Archivar und hat als Freiberufler auch schon kräftig Erfahrung gesammelt. Besonders für das Evangelische Landeskirchliche Archiv und das Archiv des Katholischen Militärbischofs in Berlin hat er umfangreiche Bestände von Ev. Kirchenkreisen, Ev. Kirchengemeinden und Kathol. Militärpfarrämtern erfasst, bewertet, verzeichnet und archiviert. An der FH Potsdam hat er zudem die neue Welt der digitalen Langzeitarchivierung kennengelernt, die es ihm besonders angetan hat und über die er seine Kenntnisse im Master vertiefen will.

Auf dem Foto ist neben Karsten Elke Durek von der Fernweiterbildung Bibliothek zu sehen, die sich hier sichtlich über den sehr gelungenen Grillabend freut! Dafür sei ihr und ihrem Ehemann an dieser Stelle nochmals recht herzlich gedankt! Neben ihr stehen die Leiter der Fernweiterbildung, Frau Prof. Susanne Freund sowie Herr Prof. Hans-Christoph Hobohm. Neben Iva Jobs ist die langjährige Mitarbeiterin und gute Seele der Fernweiterbildung, Adriana Krause (6.v.l.) zu sehen. Sie hält für das Team die Finanzen fest im Blick! Last but not least haben sich zwei unserer Hilfskräfte dazugesellt. Patrick Lang (7.v.r.) hat auch ein Masterstudium der Geschichte absolviert und studiert im Zweitstudium den Bachelor Archiv. Lars Sonnenberg ist gestandener FaMI mit Schwerpunkt Archiv. Praktische Erfahrungen hat er im Stadtarchiv Iserlohn in NRW gesammelt und möchte diese nun um den Bachelorabschluss Archiv ergänzen.

Wie ihr seht, sind wir für die kommenden Präsenzphasen der Fernweiterbildung personell gut aufgestellt! Dennoch brauchen auch wir ein wenig Urlaub und Entspannung! Wir verabschieden uns daher erst einmal in die semesterfreie Zeit! Karsten Süß wird aber bis Ende August im Büro die Stellung halten. Bei Euren Fragen könnt Ihr Euch gern an Ihn wenden (Telefon: 03315801542, Email: karsten.suess@fh-potsdam.de)

 

Sommerliche Grüße aus Potsdam bei 32 Grad im Schatten sendet Euch

Euer Team von der Fernweiterbildung!

21. Brandenburgischer Archivtag 2018 in Fürstenwalde/Spree

Ein Bericht von Lars Sonnenberg (Studierender im 2. Fachsemester Archiv und studentischer Mitarbeitender im Team der Fernweiterbildung).

Der Veranstaltungsort: St. Marien Dom in Fürstenwalde/Spree – Foto: Tammo Fuchs

Am 23. Und 24. April 2018 fand der 21. Brandenburgische Archivtag in Fürstenwalde/Spree statt. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Digitale Archive – Struktur und Organisation“ und stellte insbesondere die Frage, welche Möglichkeiten mittlere und kleine Archive haben um mit den Herausforderungen der Digitalisierung und besonders der digitalen Langzeitarchivierung umzugehen.

Anhand der etwa 140 angemeldeten Besuchenden aus unterschiedlichen Archivsparten lässt sich die große Bedeutung des Tagungsthemas für die Brandenburgischen Archive ablesen. Auch einige Lehrende und Studierende der Fachhochschule Potsdam konnten teilnehmen, um sich über die aktuelle Entwicklung zu informieren und sich mit Fachkolleginnen und -kollegen auszutauschen.

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Startschuss für die neuen Kurse der Fernweiterbildung und für den 5. Weiterbildungs-Masterstudiengang Archivwissenschaft

Die vergangenen Monate waren für das Team der Fernweiterbildung besonders aufregend und abwechlungsreich. Nicht nur aufgrund der personellen Änderungen innerhalb des Teams. Auch unser Teilnehmendenkreis ist in dieser Zeit stark gewachsen. 2017 haben insgesamt 52 Teilnehmende die Fernweiterbildung Archiv bzw. Bibliothek aufgenommen. 31 Studierende wurden im Weiterbildungs-Masterstudiengang Archivwissenschaft immatrikulliert. Auch dieses Mal haben Teilnehmende bzw. Studierende aus der gesamten Bundesrepublik den Weg nach Potsdam gefunden, wie die Herkunftskarte zum 5. Masterstudiengang exemplarisch verdeutlicht.

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M12 – XML (Fernweiterbildung Archiv)

Foto: Privat

Torsten Schaßan arbeitet an der Herzog August Bibliothek. Seine fachliche Zuordnung würde man heute als DH (Digital Humanities) oder „Digitale Geisteswissenschaften“ bezeichnen. Seine Forschungsinteressen sind Digitalisierung des kulturellen Erbes, Datenstrukturen und Metadatenformate, sowie XML-Techniken und Digitale Editionen. Seit vielen Jahren ist er in der universitären und außeruniversitären Fortbildung im Bereich XML und Handschriftenkatalogisierung bzw. digitale Edition tätig.

Im März 2018 lehrt Torsten Schaßan erstmals im 6. gradualen Fernweiterbildungskurs Archiv das Modul „M12 XML“. Im Folgenden gibt er einen ersten Einblick in die Inhalte und Ziele des Moduls. Weiterlesen

WANTED: Weiterbildungsmöglichkeit mit Zukunftspotential

Mein Name ist Mathias Bornschein, ich bin Mitarbeiter in der Fachbibliothek Umwelt des Umweltbundesamtes und dort für die Zeitschriftenstelle und die Lizenzierung und Bereitstellung der elektronischen Inhalte oder neudeutsch electronic resources zuständig.

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Mathias Bornschein – Foto: privat

Nach dem Abitur habe ich im Jahr 2001 mein Studium der Rechtswissenschaften an der Martin Luther Universität in Halle/Saale begonnen. Nachdem meine Eltern für sich und mich beschlossen hatten, mein studentisches Lotterleben nicht weiter finanziell zu unterstützen, brach ich dieses Studium im Jahr 2003 erfolgreich ab und orientierte mich kurzerhand neu, um am 01.01.2004 eine duale Ausbildung im zukunftsorientierten Beruf Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste (FaMI) Fachrichtung Bibliothek im Umweltbundesamt am Standort Berlin zu beginnen.

Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung zum FaMI im Jahr 2006 übernahm ich als „Kardexfee“ die täglich anfallenden Aufgaben der Zeitschriftenstelle der größten deutschen Spezialbibliothek im Umweltbereich, deren Leitung ich nach personellen Veränderungen im Jahr 2009 am Hauptstandort Dessau-Roßlau sogar übernehmen konnte.

 

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Das Umweltbundesamt – Foto: Olesch ©2007

Als technikaffiner Mensch begeisterte mich in einem Science-Technology-und-Medicine geprägten Arbeitsumfeld vor allem der stetige digitale Wandel. Beherrschten zu Beginn meiner Ausbildung vor allem die gedruckten wissenschaftlichen Zeitschriften den Arbeitsalltag, findet sich der Großteil der benötigten Informationen heute digital im Internet oder in verschiedenen Datenbanken. Um unseren Nutzerinnen und Nutzern dennoch den Zugang zu dienstlich benötigten Informationen schnell, unkompliziert und zeitnah zu verschaffen, benötigt es daher viel Geduld, KnowHow und Schulungsbereitschaft. Förderlich dabei war sicherlich, dass ich nie eine besonders ausgeprägte Beziehung zu gedruckten Informationen hatte und privat schnell begeisterter Besitzer und Nutzer eines eBook-Readers war und auch schon immer nach neuen Wegen der Informationsbeschaffung und Informationsvermittlung gesucht habe.

Diese neuen Themenfelder eines modernen FaMI brachten jedoch schnell viele Fragen mit sich, die mit dem Wissen aus der Ausbildung häufig nicht mehr zu beantworten waren. Daher war ich irgendwann und irgendwie auf der Suche nach einer geeigneten Fortbildung im Bibliotheksbereich, welche zielorientiert, zukunftsfähig und neben dem Beruf zu bewältigten war.

Bei meinen Recherchen bin ich dabei schnell auf das Fernweiterbildungsangebot Bibliotheksmanagement bei der FH Potsdam aufmerksam geworden. Die angebotenen Module und die Aussicht auf einen akademischen Abschluss im Informationsbereich haben mich dann dazu bewogen, eine Bewerbung und die notwendigen Unterlagen bei der FH Potsdam einzureichen. Förderlich für diese Entscheidung war dabei auch die finanzielle Unterstützung meines Arbeitgebers, der natürlich ebenfalls an einer Weiterqualifizierung, in diesem für eine wissenschaftliche Spezialbibliothek immens wichtigen Bereich, interessiert war. Und so startete mein Comeback auf der Schulbank und der damit verbundene zweite Studienversuch pünktlich am 22.10.2012 mit meiner ersten Präsenz an der FH Potsdam.

Die Begrüßung zum 6. Kurs der Fernweiterbildung mit den Worten, dass wir wahrscheinlich der letzte Durchgang sein werden, der die altehrwürdigen Retro-Räumlichkeiten der Friedrich-Ebert-Str. 4 sein werden, klingt nach dem erfolgreichen Abschluss am 30.09.2016 dabei noch immer im Ohr und scheint irgendwie erst gestern gewesen zu sein.

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Während einer Schulung – Foto: Privat

Innerhalb der vergangenen vier Jahre wurde jedoch schnell klar, dass die Entscheidung auf jeden Fall die richtige war. Die zahlreichen Informationen in den verschiedenen Modulen waren praxisorientiert und zum größten Teil gut vermittelt. Das Erlernte konnte dabei für mich sowohl im Umweltbundesamt, als auch in einzelnen Arbeitskreisen (AK Öffentlichkeitsarbeit, AK Wissensmanagement) schnell angewandt werden. Sei dies Wissen aus dem Modul M07 „Datenbanken“ für den Aufbau einer internen Projektdatenbank, Wissen aus dem Modul M12 „Contentmanagementsysteme“ für den Aufbau einer Homepage für die AG der Bibliotheken der Ressortforschung des Bundes oder Wissen aus dem Modul M21 „Vermittlung von Informationskompetenz“ für die zahlreichen internen Schulungen zu lizenzierten Datenbanken oder Literaturverwaltung im Umweltbundesamt.

Der Input vieler Dozenten und der Austausch mit den anderen Mitstreiterinnen und Mitstreitern des Fernweiterbildungsdurchgangs halfen dabei häufig und verschafften mir in vielen Situationen und Vorträgen die notwendigen Kenntnisse und Kompetenzen. Zugute kam mir in dieser Zeit sicherlich auch, dass sich mein direktes Arbeitsgebiet immer häufiger mit Themen der Fernweiterbildung beschäftigte. Open Access, Urheberrecht, Metadaten und Forschungsdatenmanagement wurden in den vergangenen Jahren dabei irgendwie treue Wegbegleiter. Die Zeit zwischen erster Präsenz und Verteidigung meiner Bachelorarbeit zum Thema „Konzeption und Durchführung eines Webinars zum Wissensmanagement“ war dabei dennoch nicht immer leicht. Vor allem der Aufwand mit den alltäglichen Aufgaben in der Fachbibliothek Umwelt und parallele Module der Fernweiterbildung im Rücken waren hin und wieder eine dienstliche, private oder Golfhandycap-Belastungsprobe.

Die unzähligen Informationen und Erfahrungen, neuen Bekanntschaften, eingerahmte Bachelorurkunde und natürlich auch die neuen Aufgaben als „Electronic Resource Librarian“ in der Fachbibliothek Umwelt des Umweltbundesamtes mit neuer Entgeltgruppe und Dienstort Berlin sind am Ende der Fernweiterbilungs- und Studienzeit mit dem Abschluss Bachelor of Arts Library Management aber aus meiner Sicht alle Mühen und Ärger wert.